Cymaphore

Now and then

Our world is made of glass

12.08.2009, 15:35 Bekenner gesucht

Warum jeder Unterstützer der Piratenpartei jetzt ohne Mühe viele Stimmen gewinnen kann.
Einige Mitglieder des iranischen Fußball-Nationalteams wurden vor einiger Zeit aus dem Team ausgeschlossen - wegen grüner Armbänder. Kleine Zeichen können, richtig gesetzt, eine enorme Wirkung erzielen. Die Spieler trugen die Farbe der demokratischen Revolution, öffentlich, bekennend. Menschen, die sich unübersehbar zahlreich bemerkbar machen sind es, die das Regime im Iran erschüttern. Es wird beinahe unmöglich, einem Thema auszuweichen.
Erinnern wir uns daran, als die Zensursula-Shirts hier in Deutschland das erste mal öffentlich sichbar wurden. Das war sogar für viele Printmedien ein Grund einmal darüber zu berichten: bingo.
Leider beschränken sich zu viele Unterstützter, wie ich schon in meinem letzten Beitrag festgestellt habe, auf reine Online-Aktivitäten. Das ist zwar gut, verfehlt aber eben viel zu viele potentielle Wähler.
Dabei ist es denkbar einfach. Ich rufe jeden Unterstützer der Piratenpartei dazu auf, sich so oft und so sichtbar wie irgend möglich zu erkennen zu geben. Kurz: Die PP- und Zensursula-Shirts alleine fallen schonmal auf :-) ...
Und wenn ihr etwa in den öffentlichen Verkehrsmitteln feststellt, dass ihr mit dem PP- oder Zensursula-Shirt die Aufmerksamkeit von jemandem erweckt habt: Verwickelt diese Person doch dezent in ein Gespräch, ganz ohne zu Aufdringlich zu sein. Findet heraus, was derjenige über die Piraten denkt, ob er die Bewegung kennt - und klärt auf, informiert.
Denkt an die Wirkung. Wenn jeder so aktiv wird und jeder etwas bewirkt, dann ist der Domino-Effekt auf unserer Seite. So ist es ja auch gelungen, die ausreichende Zahl an Unterstützungserklärungen zu gewinnen. Alleine über das Internet währe das schwierig gewesen.

Persönlicher Kontakt wirkt

Wenn in jeder Großstadt, in jedem Bus und jeder Bahn ein diskussionsbereiter, verbal schlagfertiger Pirat im entsprechenden T-Shirt sitzt, dann ist der Versuch, die Piraten als wilde, raubkopierende, kinderschändende, irre Bestien hinzustellen, zum Scheitern verurteilt.
Die Piratenpartei ist keine Eintagsfliegen-Partei der wirren Chaoten:
Nur wenn die Unterstützer der Bewegung "unsichtbar" sind, haben Zensursula und ihr Mentor Schäuble eine Chance, dieses Bild in einigen Teilen der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten.
...und nicht erst zwei Tage vor der Wahl, denn dann ist es zu spät ;-)

11.08.2009, 19:38 Erfolg beginnt im Kopf

Warum Onkel Otto Normalbürger der Schlüssel zum Erfolg sein kann - und wird.

Eine Analyse

Die Piratenpartei legt derzet mächtig an Unterstützung zu. Das Überwinden der 5%-Klausel bei der Wahl wird trotz des beeindruckenden Wachstums eine schwierige Aufgabe, nicht zuletzt weil die Partei in vielen Bevölkerungsschichten sprichwörtlich noch nicht angekommen ist. Viele Menschen kennen die Piratenpartei schlicht und ergreifend nicht, und unter allen anderen gibt es nach wie vor zu viele, die sie nur anhand der Nevativpropaganda der Gegenspieler kennen.
Um diese Probleme zu überwinden, braucht es mehrere Faktoren. So kommt man in den digitalen Medien kaum mehr an den Piraten vorbei, in den (nicht repräsentativen) Umfragen zahlreicher Portale und Onlinemedien erreicht die Partei sogar geradezu utopische Ergebnisse. Das darf keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass dem "Otto Normalbürger" bei der Erwähung der Piratenpaten vermutlich erst einmal Somalia in den Sinn kommt.
Dabei ist es für Piraten denkbar einfach, sichtbar zu werden. Meinem Eindruck nach ist die Mehrzahl der Mitglieder und aktiven Unterstützer - nicht nur - im IT-Bereich hoch qualifiziert.

Ein Vorschlag

Warum diese Qualifikation nicht auch außerhalb des Netzes zum Nutzen der Bewegung einsetzen? Ich schlage vor, und dabei bin ich sicherlich nicht der erste, dass viele Unterstützer einfach das machen, was sie immer machen. Ihren Mitmenschen helfen. Es sind schließlich die Computerspezialisten, die auch im Freundes- und Bekanntenkreis bei Computerproblemen immer angesprochen werden, und diese häufig gegen ein Abendessen lösen :-)
Ich rufe also alle Unterstützer der Piraten auf, genau das zu nutzen. Wenn ihr privat anderen Menschen mit ihren IT-Problemen helft, nutzt die Gelegenheit, um auf die Anliegen der Bewegung aufmerksam zu machen. Fehlinformationen richtig zu stellen. Aber bitte nicht mit der Masche der Staubsaugervertreter ;-) ...
Dass sich jemand als Gegenleistung für Hilfe über die Piraten informiert, ist in meinen Augen ein gutes Rezept, und kann dazu führen, dass viral auch dessen Bekanntenkreis erreicht wird. Es müssen die Menschen abseits des Internet erreicht werden, und das gelingt erstmal am besten dort, wo man ohnehin schon "einen Fuß in der Türe" hat.
Blöder Vergleich: Wenn Steinmeier zu Opel, und die Kanzlerin zur Landwirtschaftsmesse fahren können, dann muss können auch die Piraten zu Onkel Otto Normalbürger fahren, um sich seinen Bluescreen näher anzusehen ;-)

Eine Chance

So unsicher die Prognosen angesichts der 5%-Klausel auch sein mögen - wir stehen am Anfang der großen Chance, in der Gesellschaft etwas wieder zum positiven zu bewegen, und gefährliche Entwicklungen zu stoppen. Die Bewegung darf daher nicht den Fehler machen, potentielle Wähler durch wissenschaftlich korrekten Pessimismus abzuschrecken, sondern es ist wichtig, dass die gesamte Bewegung siegessicher wirkt. Es muss für die Menschen unmissverständlich klar sein, dass jede Stimme für die Piratenpartei ein widerwort ist:
Das Widerwort eines mündigen Bürgers gegen ein System, dass ihn mehr und mehr bevormunden will.

03.08.2009, 19:02 Männer nicht willkommen...

Man stelle sich vor, beim Spiegel würden sie nach neuen Miterbeitern suchen. Angenommen bei dieser Überschrift würde man salopp auf Geschlechterneutralität verzichten. das könnte dann etwa so lauten:
"Spiegel sucht Mitarbeiter!"
Und im Inhalt wäre dann ständig, im Gegensatz zur sonst üblichen Schreibweise (JournalistIn) in explizit männlicher Form vom Journalisten die Rede. Sprich: Frauen unerwünscht. Männer gesucht. Es liest sich heraus, dass Frauen eindeutig unerwünscht sind für diese Stellen. Hypothetisch.
EMMA würde einen Aufschrei loslassen. Alice Schwarzer würde das Ende des Abendlandes gekommen sehen, das Forum mit neuen Boykott-Aufrufen gegen den Spiegel überquellen, die ersten zehn Klagen deswegen wären bereits in Vorbereitung. Hypothetisch.
Nunja, jede Moral hat zwei Seiten, so musste ich auf der Website von EMMA unlängst recht amüsant lesen:
Und siehe da - Diskriminierung ist scheinbar okay, solange man nicht selbst betroffen ist :-)

29.07.2009, 13:10 Viewpoints in Time

We constantly move. Out of fog, into yet unseen shades we walk on our path from past to future. Every now and then, we arrive at crossroads, so we decide to take a good look at this viewpoint. Uncertain where the way will finally take us, with a slight melancholy about the good things we met alongside our past way, slowly moving into the blur of past times.
It's up to us to focus on this moments, not to loose ourselfs in vain malaise, basically about the foundation and fortune of life: Change. Keep your eyes at the future, and never forget the path you used to get there, and sureley you will find your way.
[ No doubt my friend, you'll find the path you desire. I have faith in you. ]

20.07.2009, 18:41 Physical romance...

Time, Distance, Gravitation... Time we spend in distance... Gravitation never ends...
You might reach the farmost corner of the universe, you still sense the last bit of gravity of distance, gravity that matters.
Time might run slow, but for the traveller, time runs differently. And when the time comes, the traveller returns. You'll realize he didn't age, he didn't change, everything is still as before, regardless the distance.
For as long as gravity and light lead the way back, there is no way the clocks can be set apart. Two particles, onces entangled, can have a great distance between them, but the'll never be appart.
Neutrinos are those particles, that pass by all other matter in universe, unless they reach their target. No wall, no star, no black hole can stopp them until they reach their destination. Like ghosts they point the way to their source, the path to their destiny, nothing can stop them.
Hear the radiovoice of the twin pulsar. Listen to the story, the vacuum tells you.
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