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13.04.2010, 16:31 EMMA macht Werbung für "Porno"-Spiel "Kiez King"

EMMA Site - Werbung für Kiez KingWirklich - obwohl wahrscheinlich nicht mit Absicht.
Als ich heute das Online-Angebot von EMMA durchgeblättert habe, traute ich meinen Augen nicht - prangert da doch unter dem Artikel "Sexualfantasien & Sadomasochismus" eine AdSense-Werbung für das Spiel Kiez King (siehe Screenshot rechts).
Die Ursache ist wahrscheinlich, dass die Online-Redaktion der EMMA bei der Konfiguration von AdSense einen Fehler gemacht hat. Dieser Artikel von Alice Schwarzer enthält nunmal sehr viele explizite Begriffe - Porno, S/M, etc. etc. - AdSense reagiert entsprechend auf diese Begriffe und zeigt "passende" Werbung.
Es ist aber irgendwie erheiternd, dass da EMMA nun mit der Werbung für eines ihrer klaren Hassobjekte Geld verdient :-) ... Wieviele EMMA-LeserInnen wohl auf diese Werbung geklickt haben - und sei es nur aus purer Verwunderung oder in Erwartung einer Satire?
Fairerweise werde ich das aber der EMMA-Redaktion gleich mal mitteilen - ich bin gespannt ob sie darauf reagieren werden :-)
Update: Die vollgraphische Werbung scheint nur alle paar Aufrufe zu kommen, die halbe Zeit kommt stattdessen die Werbung für das Spiel als Text-Block :-)
Update: Mittlerweile kommen gänzlich andere Werbe-Ergebnisse auf der Seite, also scheinbar haben sie ihr AdSense-Profil jetzt angepasst.

09.04.2010, 16:01 Unwissenheit, Unsicherheit und alte Propaganda: EMMA-Unterstützung für Cecilia Malmström

Stefan Tomik (von der Online-Redaktion der FAZ) hat eine weitere Plattform für seine Meinungen zum Thema Internetzensur gefunden. Sein Artikel für die EMMA 2/2010, "EU für Internet-Sperren: Zukünftig schon Suche nach Pornos strafbar?", strotzt diesesmal aber nicht nur von den üblichen offensichtlichen Fehlern und Unwahrheiten.
Übliche Propaganda, wie man sie auch von von der Leyen und Malmström kennt. Es wird wieder versucht, das Versagen der Politik in Sachen Strafverfolgung als Rechtfertigung für Sperren heran zu ziehen. Besonders brisant ist, dass alleine die ersten acht Absätze rund um Peter Vogt und "Operation Marcy" der Sinnhaftigkeit von Sperrmaßnahmen klar widersprechen.
Geschlossene Foren wie jenes von Marcel K. könnten mit den diskutierten Internetsperren wohl nicht bekämpft werden, denn dafür sind die Sperren nicht hinreichend zielgenau. Und doch liefert der Fall Erkenntnisse, die für die Debatte von Bedeutung sind. Kritiker sagen, die Sperren seien technisch leicht zu umgehen und daher unwirksam. Doch die Täter, mit denen Peter Vogt zu tun bekam, waren technisch weitgehend unbeschlagen. „Das kleine Handwerkszeug konnten sie“, sagt er. „Aber in elf Jahren haben es nur drei Täter geschafft, ihre Festplatten zu verschlüsseln.“ Oft zahlen sie sogar mit Kreditkarten. Sie alle würden von den Internetsperren gestoppt.
Diesen Absatz muss man sich dann doch mal auf der Zunge zergehen lassen. Technisch unbeschlagene (was auch immer das bedeuten soll) Benutzer wären also nicht fähig, die Sperren zu umgehen? Es gibt Zahllose Beispiele wie etwa dieses hier bei Lawblog, wo, auch für unbedarfte User verständlich, gezeigt wird, wie man mit wenigen Handgriffen den Stoppschildern zuverlässig aus dem Weg gehen kann.
Einige Absätze weiter betont Tomik dann aber erneut die Sinnlosigkeit der Sperren und die bessere Alternative, eine verstärkte Kooperation der Behörden:
In Deutschland kann die Polizei gegen Verbreiter von Kinderpornografie effektiv vorgehen. Erbittert streiten Befürworter und Gegner der Internetsperren aber über die Frage, wie das im Ausland geschehen kann. Man muss dafür nicht nach Indien oder Afrika blicken. Die meisten dieser Websites sind in Amerika beheimatet. Das zeigt eine Untersuchung des 31 Jahre alten IT-Beraters Florian Walther aus Berlin. Er analysierte Sperrlisten aus europäischen Staaten, die im Internet auftauchten. Walther schrieb ein Programm, das die Standorte der Seiten aus einer Geodatenbank ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, dass von 1.413 Domains, die in Europa blockiert wurden, allein 1.038 in den Vereinigten Staaten lagen. In Australien fanden sich 138, in Kanada 85 Server. „Die meisten Websites werden also in Ländern bereitgestellt, in denen man durchaus gegen die Anbieter vorgehen könnte“, bilanziert Walther.
Wie er da ausgerechnet auf Indien gekommen sein mag? ...
Fassen wir zusammen: Im Grunde erneut Argumente gegen Sperren, weiters:
Auch damit haben die Schwierigkeiten zu tun, Inhalte aus dem Netz zu löschen und die Täter zu verfolgen. Ob und wie das funktioniert, soll ein Selbstversuch zeigen. Eine Eingabe bei der „Onlinewache“ der hessischen Polizei mit der Bitte um Löschung von vier verdächtigen Websites bleibt ohne Antwort. Auch auf eine Nachfrage Wochen später beim Landeskriminalamt kommt keine Reaktion.
Also doch wieder: Sperren als Alternative zu kompetenter Polizeiarbeit, oder wie?
Der AK Zensur hat schon vor längerer Zeit gezeigt, dass löschen ein wirkungsvoller Weg ist. Wie wirkungsvoll ist es aber, den Rechtsstaat zu untergraben, weil die Exekutive hier versagt?

Fazit: Themenverfehlung.

Der Artikel hat keinerlei Neuigkeitswert. Auf die jüngsten Stellungnahmen von Malmström - siehe auch "Sie tappt im Dunkeln" (FAZ) - wird nichteinmal in Ansätzen eingegangen. Dem gesetzestechnischen Desaster rund um das Zusatzerschwerungsgesetz wird auch kein Wort gewidmet.
Jetzt versucht EMMA nicht einmal mehr selbst, die Maßnahmen der von der Leyen schön zu reden, sondern holt sich einen bekannten Demagogen auf dem Gebiet - siehe u.a. auch: "Censilia 2.0 im ZDF-Blog", "Korrekturfahne für Frau Wiedermeyer in Brüssel", "Gefangen im Netz der simplen Antworten", "Stefan Tomik hat nichts verstanden".
Update: Und dass hierzulande über den Umweg des JMStV an neuen tollen Zensurmöglichkeiten gearbeitet wird, wird auch mit keinem Wort gewürdigt :-)

07.04.2010, 18:21 Die Schwäche der vierten Gewalt

Vor zwei Tagen wurde auf Wikileaks ein Video veröffentlicht, das die Kriegsführung der US-Streitkräfte so zeigt, wie sie nicht gesehen werden soll. Die Veröffentlichung wurde schon vor längerer Zeit angekündigt und hat u.a. dazu geführt, dass Wikileaks noch stärker zur Zielscheibe für US-Geheimdienste und -Militärs wurde. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde der Plattform etwa ein US-Geheimdokument zugespielt, dass ausführlichst beschreibt, wie die US-Behörden gegen Leaking, mit besonderem Fokus auf Wikileaks, vorgehen wollen/sollen.
Unschuldige sterben durch die Hand von US-Soldaten, u.a. Kinder und Reuters-Journalisten... Die auf dem Video hörbaren Kommentare der Schützen sprechen Bände. Den US-Streitkräften, wie offensichtlich auch Reuters, ist damals eine weitestgehende Vertuschung gelungen - bis Insider eine verschlüsselte Version des Videos nach außen getragen haben. Nach der Veröffentlichung haben selbst etablierte Medien nur zaghaft begonnen darüber zu berichten. Dadurch ist etwa auch ans Licht gekommen, dass MSNBC bislang offenbar den Begriff "wikileaks" auf seiner Blacklist hatte.
Jüngsten Informationen zufolge geben die US-Streitkräfte an, das fragliche Video nicht mehr auffinden zu können. Meine Verwunderung hält sich in Grenzen, angesichts der Vertuschungsbemühungen rund um den Vorfall, schließlich war es trotz toter Reuters-Journalisten gelungen, die Aktion weitestgehend vor der Öffentlichkeit geheim zu halten.
Soviel zum Thema moderne, saubere, Kriegsführung des 21. Jahrhunderts. Es drängt sich wieder die Frage auf, wieviele solche Massaker die US-Streitkräfte im Irak und aktuell in Afghanistan noch vertuschen konnten, und inwieweit die Medien, die vierte Gewalt, dabei behilflich waren...
Wikileaks-Projektseite zu dem Video: collateralmurder.com

26.03.2010, 23:11 Wahl in NRW: Countdown läuft

Noch etwas über einen Monat bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Morgen ist Wahlkampfauftakt der Piraten NRW - Siehe #sms10 auf Twitter.

Mein Aufruf an alle Piratinnen und Piraten!

Egal ob in- oder außerhalb von NRW, zeigt euch. Tragt euer Piraten-T-Shirt, -Pin, -Tasche, -Jacke, -Schal... Seid sichtbar, seid kreativ. Leute, die im Piraten-Shirt älteren Menschen in der Stadtbahn ihren Sitzplatz überlassen können mitunter mehr bewirken als 50 Flyer - und sind noch dazu wesentlich umweltfreundlicher ;-)
Erklärt den Menschen unsere Ziele und Ideen in Ruhe und Vernunft. Leider waren im Bundestagswahlkampf einige Unterstützer viel zu kämpferisch - wir können und wir wollen die Menschen nicht krampfhaft überzeugen. Höflichkeit ist oberstes gebot. Wir sind die Stimme der Vernunft gegen die Sicherheitsfanatiker. Verhalten wir uns auch so.

Planung ist das halbe Leben

Nehmt ihr, so wie ich, in den nächsten Wochen aktiv am Straßenwahlkampf in NRW teil, dann bereitet euch vor... Unsere guten Ideale müssen mit passenden, sachlichen Fakten belegt werden. Auf den Wahlseiten der Piraten NRW gibt es viele nützliche Informationen. Denkt dran, der Straßenwahlkampf ist kein Symposium - kurze, treffliche Fakten bewirken da meist mehr als langatmige Erklärungen.
Ich wünsche euch allen einen guten und erfolgreichen Wahlkampf! Gut möglich dass wir uns an den kommenden Wochenenden bzw. in der Woche vor der Wahl in den größeren Städten in NRW begegnen :-)

24.03.2010, 20:20 Ein schwieriges Erbe

Die jüngste Diskussion zum Thema Geschlechter innerhalb der Piratenpartei hat einiges an Staub aufgewirbelt. Von Unverständnis, vollster Zustimmung, über Gleichgültigkeit, Ablehnung, Emotionen jeder Art bis hin zu schlimmstem Getrolle. Das Thema hat uns so manches vor Augen geführt.
Zu allererst muss man feststellen dass das Thema keineswegs unbedeutend ist, anderenfalls gäbe es nicht derart viele, teils sehr emotionale, Beiträge dazu. Die Blog-Beiträge selbst zum Beispiel spiegeln oft ein großes Misstrauen gegenüber dem anderen Geschlecht wieder. Oft wird mehr mit Klischees gehandhabt als tatsächlich auf die Vorschläge von Leena oder die Gender-Situation der Piraten einzugehen.
Auffällig ist, wie häufig sich die Vorwürfe und Unterstellungen gleichen - unabhängig vom Geschlecht der Schreiber. Oft ist von einer Übermacht des anderen Geschlechts die rede, von einem grundsätzlichen Interesse der Unterdrückung, ja geradezu einer Verschwörung gegen das eigene Geschlecht. Mit einer sachlichen, zielorientierten Diskussion hat das wenig zu tun.

Mädchen spielen mit Puppen, Buben spielen mit Rittern

Eine Hauptursache für die Debatte und die Dahinterliegenden Probleme ist unsere Erziehung, und das Geschlechterbild, dass in uns allen durch unsere Eltern geprägt wurde. Obwohl viele praktische Benachteiligungen der Frauen mittlerweile gefallen sind, werden Kinder nach wie vor entsprechend ihres Geschlechts konditioniert. Ich meine damit weniger noch vergleichsweise harmlose Dinge wie "Rock oder Hose", sondern eher wie der Nachwuchs auf ideologischer Ebene lernt, wie man als Mädchen oder als Bub zu sein hat.
Natürlich ist die Situation besser als in düsterer Vergangenheit, aber sie ist noch lange nicht so gut, dass wir uns in Wohlgefallen zurücklehnen können.
Immer noch werden Kinder dem Geschlecht nach tendenziell in bestimmte Richtungen erzogen, nach wie vor gelten viele Charaktereigenschaften absurderweise als geschlechtsspezifisch, obwohl die Forschung diese schon länger als erlernte Eigenschaften identifiziert hat (Interessante Lektüre dazu: Frage der Identität: Was macht den Mann zum Mann?).
Spielzeug für Mädchen weckt und fördert andere Interessen als Spielzeug für Buben. Wenn Menschen schon so früh anerzogen wird, welche Interessen ihr Geschlecht zu haben darf, oder muss, ist es da verwunderlich, dass die große Mehrheit aller Erzieher, speziell Kindergartenpädagogen Frauen sind, während in technischen Berufen die Männer in der Überzahl sind, um mal zwei populäre Beispiele zu nennen?
Ich gehe dabei auch von der Annahme aus, dass das biologische Geschlecht grundsätzlich kaum einen Einfluss darauf hat, wie geeignet man für einen bestimmten Job ist. Leider ist es heute so, dass Merkmale wie Geschlecht, Herkunft oder finanzielle Situation der Eltern dennoch eine entscheidende Rolle spielen, welchen Weg ein Kind im Leben gehen kann - und wird.
Solange manche Eltern anhand veralteter Vorstellungen der Meinung sind, ihr Kind sei zu weibisch oder so männlich, solange diese Eltern um diese Grundannahmen herum ein Weltbild aufbauen, solange haben wir ein Problem.
Es ist kein Problem der Piratenpartei alleine, aber wir können mithelfen, hier für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Ideologie der Veränderung

Veränderungen finden hier vergleichsweise langsam statt. Menschen, die ihr ganzes Leben lang in eine bestimmte Richtung geprägt wurden, können sich meist nicht von heute auf morgen verändern, sondern folgende Generationen sind die stärkeren Träger des Fortschritts. Eine sichtbare Auswirkung ist der Generationenkonflikt.
Am Anfang steht das Umdenken. Wenn wir Fortschritte erziehen wollen, müssen wir zuerst unser eigenes Denken verändern. Eine "Männer gegen Frauen"-Mentalität, wie sie prominent von EMMA und MANNdat gelebt und gepflegt wird, bringt nur Extreme mit sich, keine nachhaltigen Lösungen.
Die Lösung unserer Probleme liegt nicht in der Betonung dessen, was uns trennt, sondern in dem, was uns verbindet.
Die geistigen Trennwände sind schließlich die eigentliche Ursache der Probleme. Männer- und Frauenlobbies sind keine Lösung. Fortschritt braucht gemeinsames Wirken, und eine Loslösung von alten Vorurteilen und veralteten Ideen.

Warum nicht einfach wegschauen?

Einige Piraten sind wegen der Gender-Diskussion verärgert, und halten sie für Zeitverschwendung. Solange Schwarz-Geld regiert, sollten wir unseren Fokus doch eher dorthin richten.
Ich bin anderer Meinung. Gerade wir sollten hier nicht den bequemen Weg gehen, sondern uns dem Thema stellen: Anderenfalls ist unsere Mission der Gerechtigkeit schließlich ein schwaches Versprechen.
Ich rufe alle Piraten dazu auf, nicht zu polemisieren, sondern sich sachlich, objektiv und vor allem konstruktiv an der Diskussion und einer möglichen Agenda zum Thema Gender zu beteiligen.
Denn ich glaube nicht daran, dass digitales Gejammer zu irgendwas führen wird.
Nachtrag: Ich behaupte natürlich nicht, die Geschlechter seien im Grunde ein Einheitsbrei. Ich will sagen, dass unser soziales, unser erlerntes - und somit veränderliches - Geschlecht in Wahrheit um so vieles mächtiger ist als unsere biologischen Geschlechtsmerkmale, dass es doch absurd ist, dass wir mit dem Verweis auf s.g. "biologische Fakten" untätig bleiben...
Update: Julia Reda geht in ihrem Blog auf den Gender-Diskurs und Schitzräume ein, ich erlaube mir einen Auszug zu zitieren, und lege eine Lektüre des ganzen Artikels nahe:
[...]
Gleichzeitig sei mir aber noch nie ein Pirat untergekommen, der mir auf Basis der Satzung ernsthaft versuche vorzuschreiben, dass ich mich nicht als Piratin bezeichnen dürfe, was ich schon länger zu tun pflege. So weit, so gut. Das Problem ist, beim Hören des Interviews und den Ausführungen zum Schutzraum ist mir aufgefallen, dass ich in dieser Argumentation gelogen habe. Mir sind schon mehrfach Piraten untergekommen, die mich ernsthaft dafür angegangen sind, dass ich mich Piratin nenne, und sich auf die Satzung berufen haben. Witzigerweise wurde ich von wiederum anderen Personen schon angegangen, weil ich mich als Pirat bezeichnete. Als Frau kann man es in dieser Frage augenscheinlich nicht allein recht machen. Nun waren diejenigen, von denen solche Äußerungen kamen, natürlich einzelne Spinner und bei weitem nicht die Mehrheit. Die meisten Piraten meinen es mit der Gleichberechtigung durchaus ernst und lassen sich auch auf Diskussionen darüber ein.
[...]
Ich denke, wir müssen viel mehr betonen, dass Diskriminierung aufgrund des Geschlechts nicht an feste Rollenverteilungen gebunden ist. Männer diskriminieren gegen Frauen, Frauen gegen Männer, aber sehr oft auch Männer gegen Männer oder eben Frauen gegen Frauen.
[...] – Julia Reda, Gender-Diskurs und Schitzräume
Update: Spreeblick berichtet dazu, eine gute Zusammenfassung der Sachverhalte rund um Leena.
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