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09.06.2013, 20:15 Mobbing

Dieser Beitrag ist die persönliche Meinung von Martin Eitzenberger, Vorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg zu den aktuell im Raum stehenden Mobbing-Vorwürfen und ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei oder einer ihrer Gliederungen.
Normalerweise spreche ich nicht darüber. Aber wie viel zu viele andere Menschen bin auch ich in meiner Schulzeit über längere Zeiträume mehrfach zum Opfer von Mobbing geworden. Ich war in meiner Vergangenheit bedauerlicherweise sowohl mit psychischer als auch physischer Gewalt und gezieltem Mobbing durch Schulkollegen konfrontiert. Lange Zeit war ich dem ausgesetzt ohne mich zu wehren oder mich effektiv wehren zu können. Ich habe eine breite Palette seelischer Grausamkeiten durch meine Mitmenschen erlebt.
Aber ich habe gelernt, damit umzugehen, es zu erkennen, und es einzuordnen. Obwohl ich diese traumatischen Erfahrungen nach wie vor in mir trage, definieren sie mich nicht. Ich habe im Laufe der Zeit daraus gelernt und begonnen, es zu verarbeiten. Ich habe nicht nur deshalb ein übermäßig ausgeprägtes Harmoniebedürfnis und achte in meiner Umgebung stets auch unbewusst auf Indizien eines solchen Handelns von Personen gegenüber anderen. Wenn ich dazu beitragen kann, anderen zu ersparen, was mir selbst widerfahren ist, ob in leichter oder in harter Form, dann tue ich das, so gut ich kann.
Im Übrigen denke ich nicht, dass man sich als Opfer von Mobbing outen können muss, um qualifizierte Beiträge zum Thema leisten zu können.

Was ist Mobbing?

Der Psychologe Heinz Leymann definierte Mobbing folgendermaßen:
„Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind (von einer oder mehreren anderen) und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnen.“

Meinungsfreiheit

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. – Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5
Das OLG Köln stellte 2008 in einer Entscheidung fest, dass auch Aussagen, die polemisch oder verletzend formuliert sind, von der Meinungsfreiheit geschützt sind und nicht als Mobbing gewertet werden können. Natürlich bedeutet dies nicht, dass alle verletzenden Äußerungen in Ordnung seien und geduldet werden müssten, sondern nur, dass der Mobbing-Vorwurf hier nicht zutreffend war und dem Mobbing-Vorwurf Grenzen gesetzt sind.
„Steht allerdings nicht eine Diffamierung oder Herabsetzung der Person als Ziel dieser Äußerungen im Vordergrund, sondern vielmehr die Bewertung von Eigenschaften, die sich jedenfalls auch im schulischen Wirkungskreis spiegeln, genießt auch hier die Meinungsfreiheit Vorrang. Dabei ist bei der Diktion und Formulierung der Kriterien auch auf den Sprachgebrauch der Zielgruppe (hier: Schüler und Jugendliche) abzustellen. Zudem schützt das Grundrecht der Meinungsfreiheit die Meinungskundgabe unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (BVerfG NJW 2001, 3613; BVerfG NJW 1972, 811). Auch eine polemische oder verletzende Formulierung der Aussage entzieht sie nicht dem Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 GG (BVerfG NJW 2001, 2613; BVerfG NJW 2002, 1192, 1193). Vor allem reicht der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 GG nicht so weit, dass er dem Einzelnen einen Anspruch darauf verleiht, in der Öffentlichkeit nur so dargestellt zu werden, wie er sich selber sieht oder von anderen gesehen werden möchte (BVerfG NJW 1999, 1322, 1323).“ OLG Köln, Urteil vom 3. Juli 2008

Politische Meinungs- und Willensbildung, Politischer Konflikt

Es ist ein Grundsatz politischer Willensbildung, seine Meinung und Ideen frei zu äußern und öffentlich zur Diskussion zu stellen. Es ist die Aufgabe der Politik einer Demokratie, die unterschiedlichen Ideen und Interessen unserer Gesellschaft auszuhandeln.
Die Willensbildung der Parteien setzt voraus, dass alle Mitglieder sich gleichberechtigt und frei im Rahmen der Meinungsfreiheit ohne Repressionen äußern dürfen und können.
Politikerinnen und Politiker sind im Allgemeinen Personen des öffentlichen Interesses (Sozialsphäre). Ihre Ideen, Meinungen und Projekte stehen öffentlich zur Diskussion, werden hinterfragt und diskutiert. Demokratie ist ohne frei geäußerte Kritik nicht denkbar. Und es ist wichtig, Kritik an den politischen Projekten, Äußerungen und Zielen einer Person von Kritik an der Person selbst zu unterscheiden.
Bei uns ist, im Gegensatz zu vielen anderen Parteien, das öffentliche sachliche Diskutieren und Kritisieren der Meinungen und Aktivitäten anderer Politiker, auch innerhalb der Piratenpartei, nicht nur geduldet, sondern erwünscht. Das ist ein Wesensbestandteil von Basisdemokratie ebenso wie die Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen.

Der vorliegende Fall

Lisa Collins ist Listenkandidatin der Piratenpartei Deutschland auf der Landesliste Baden-Württemberg und Direktkandidatin für den Wahlkreis 291 (Ulm). In der Vergangenheit war sie darüberhinaus stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland - Kreisverband Ulm/Alb-Donau-Kreis. Lisa ist somit Politikerin und Person des öffentlichen Interesses. Ihre öffentlichen politischen Meinungsäußerungen, beispielsweise in ihrem Blog, ihre politischen Aktivitäten und auch ihre öffentlichen politischen Projekte sind Handlungen im Rahmen eines öffentlichen politischen Diskurses.
Sebastian Sprösser, Vorsitzender des Piratenpartei Deutschland - Kreisverband Heilbronn, hat über einen längeren Zeitraum mehrfach die öffentlichen Handlungen und Äußerungen von Lisa Collins auf öffentlichen Medien (Twitter) kommentiert. Diese Kommentare waren weder beleidigend, noch greifen sie die Person Lisa Collins persönlich an, sondern befassen sich kritisch und häufig mit einem zynischen Unterton mit ihren öffentlichen Handlungen als Politikerin. Er kritisiert auf eine Art und in einem Ton, wie man sie - zumindest von den scharfzüngigeren Kommentatoren - jeden Tag in den Printmedien zum Thema Politik lesen kann.
Lisa wertet dies als Mobbing und hat in weiterer Folge einen Antrag auf Ordnungsmaßnahme (Amtsenthebung, Aberkennung der Befähigung zur Auskleidung eines Parteiamtes) gegen Sebastian gestellt.
Mich quält daher seit einigen Tagen die Frage: Ist das Mobbing?
Ich habe sowohl die von Lisa mit dem Antrag eingereichten mutmaßlichen Belege gesichtet und hinterfragt, den von ihr nachgereichten Mailverkehr mit Sebastian analysiert und die Twitterkanäle der beiden Personen und Personen aus ihrem Umfeld gelesen und versucht, im Kontext zu betrachten. Beide Personen pflegen meines Wissens nach keinen persönlichen Umgang, sondern begegnen sich vor allem online.
Nach allem, was mir an Informationen vorliegt, erkenne ich zwar eine wiederholte Kritik an der politischen Tätigkeit von Lisa Collins, aber keinerlei persönliche Angriffe oder Beleidigungen. Im Gegenteil: im persönlichen Nachrichtenaustausch hat sich Sebastain stets höflich und sachlich gegenüber Lisa verhalten, was auch eindeutig aus dem von ihr uns als Vorstand zugestellten Mailverkehr hervorgeht.
Fühlt sich eine Person gemobbt, so ist dies enrstzunehmen und es gibt offensichtlich ein Problem. Nun gilt es, den Vorwürfen auf den Grund zu gehen und die Situation aus möglichst neutraler Perspektive zu beurteilen. Dazu gehört auch, festzustellen, ob tatsächlich Mobbing vorliegt oder es beispielsweise um verletzten Stolz geht oder das Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein. Dem Satz "Mobbing ist, wenn man sich gemobbt fühlt" kann ich nicht zustimmen. Diese Sichtweise birgt die Gefahr, dass Mobbing instrumentalisiert wird, um konträre Meinungen zu unterdrücken oder gar zu bestrafen. Zudem relativiert man dadurch Opfer von tatsächlichem Mobbing.
Ich spreche Lisa keinesfalls ab, sich verletzt zu fühlen, wünsche ihr aber, dass sie es zukünftig schafft, Dinge, die nicht persönlich gemeint sind, auch so zu bewerten und Kritik, sei sie auch polemisch formuliert, auf Augenhöhe begegnen kann.
Ihr Antrag auf Aussprechung einer Ordnungsmaßnahme gegen Sebastian Sprösser wurde durch den Vorstand der Piratenpartei Deutschland - Landesverband Baden-Württemberg abgelehnt. Vorstandsentscheidungen müssen immer im Einklang mit Satzung, den geltenden Gesetzen und insbesondere dem Grundgesetz fallen.
Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass Lisa sich mit ihren Problem an uns gewandt hätte, anstatt direkt den Weg eines Antrags auf Ordnungsmaßnahme zu bestreiten. Es ist bedauerlich, dass sie sich uns da in der Vergangenheit nicht anvertraut und um Hilfe gebeten hat, insbesondere da wir uns unentwegt um einen sachlicheren Ton in parteiinternen Konflikten bemühen.

Quellen und Verweise

Update

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25 Comments

From Lisa, 09.06.2013, 20:23
Ich HABE mich an euch gewandt, ich HABE Hilfe gesucht. Es kam nur keine.
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From RedSensusAlert, 09.06.2013, 20:33
Generell (kann vorliegenden Fall noch nicht beurteilen): wo man schon hier ueber "verletzten Stolz" stolpert, den gibts doch in der Partei zu Hauf, d.h. jedes mal wenn jemand - selbst wenn berechtigt - was kritisiert.. Dann wird sich nicht etwa mit der Kritik auseinandergesetzt, ob da was dran sein koennte, sondern wild "zurueckgeballert". Kurz: aus Kritik kann man auch lernen.
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From Anonym, 09.06.2013, 21:45
Danke für diese sachliche Richtigstellung, Martin. Du sprichst mir sehr aus der Seele.

Ich finde es traurig, dass Natanael seinen Artikel und den Antrag ohne weiteres Wort oder eine Erklärung gelöscht hat. Dabei ging auch ein Kommentar von mir verloren.

Ich sende das hier anonym ab, weil ich die berechtigte Angst habe, bei Kritik an den Vorwürfen von der Antragstellerin oder ihrem Partner in meiner körperlichen Unversehrtheit bedroht zu werden. Die Drohungen gegen Kritiker, die bereits öffentlich auf der Mailingliste erschienen sind (und die anscheinend nicht oder nur zu kurzen Sperren geführt haben), werte ich als Spitze eines Eisberges. Was jemand, der öffentlich so bedroht wird, zusätzlich in seiner privaten Mailbox findet, kann ich nur erahnen und es wird mir schlecht bei der Vorstellung daran.

Ich habe bei den Piraten lange echtes Mobbing am eigenen Körper erleben müssen und habe dadurch körperlichen Schaden davongetragen, an dem mein Privatleben und mein Beruf bis heute leiden. Meine Karrieremöglichkeiten wurden eingeschränkt und ich musste meinen Lebensstandard reduzieren. Ich bin seelisch nicht in der Lage, mich zum Ziel von so aggressiv agierenden Personen wie der Antragstellerin und ihrem Partner zu machen.

Diese inflationäre Benutzung des Wortes Mobbing wertet dieses ab. Es verletzt wirkliche Mobbing Opfer immer wieder, jedesmal, wenn solche gemeinen Sticheleien und polemischen Kritiken als Mobbing bezeichnet werden. Genau wie Du will ich damit das Gefühl, das die kritisierten Personen dadurch haben, in keiner Weise klein reden. Ja, polemische Kritik kann sehr weh tun. Aber es ich nicht legitim, Mobbingopfer zu verhöhnen, indem dieser Begriff als Kampfbegriff benutzt wird, um einen sichtlich sehr unangenehmen Kritiker von der Bildfläche zu wischen.

Diesen Begriff zu schützen ist Teil eines sehr wichtigen Zieles: Dem Opferschutz. Schützt wirkliche Mobbingopfer bitte dadurch, dass der Begriff nicht verwässert wird.
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From Tefenidu, 09.06.2013, 22:03
Auch wenn ich diese Stellungnahme nachvollziehen kann, komme ich zu einem anderen Schluss:

1) Kritik kann so formuliert werden, dass klar ist, dass nicht die Person angegriffen wird, sondern deren Politik.

2) Das sollte auch immer getan werden. (Stichwort Menschenwürde)

3) Wenn die Person sich trotzdem persönlich angegriffen fühlt, muss es explizit klargestellt werden. (zB: "Das ist nicht persönlich gemeint. Ich finde die Idee falsch, ...") Und bei zukünftigen Auseinandersetzungen häufiger klargestellt werden.

4) Das andere (zB. Medien) es nicht so machen ist keine Rechtfertigung oder Entschuldigung, sondern traurig. Da sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen.

5) Hartnäckig wiederholte zynische Bemerkungen _sind_ Mobbing. Auch wenn manchen (wie mir) das nichts ausmacht und deshalb oft nicht so wahrgenommen wird.

6) Zu barrierefreier Politik gehört auch, Rücksicht auf Menschen zu nehmen, die nicht hart im Nehmen sind und sich Sachen schnell zu Herzen nehmen. Wir wollen _allen_ Menschen den Zugang zu Politik und politischen Ämtern ermöglichen. Nicht nur denen, die hart im Nehmen sind.

(Ich bin nicht gut darin meine Gedanken klar auszudrücken. Ich hoffe es ist mir trotzdem einigermaßen gelungen.)
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From Lisa, 09.06.2013, 23:13
Gehts noch?!

Wer auch immer das hier:
"bei Kritik an den Vorwürfen von der Antragstellerin oder ihrem Partner in meiner körperlichen Unversehrtheit bedroht zu werden." gepostet hat, sollte sich schämen.

Ich babe noch nie in meinem Leben jemandem Gewalt angedroht oder angetan. Dieser Vorwurf ist widerlich und abstossend.
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From Justus, 09.06.2013, 23:40
Ich finde das toll, Martin, dass du dazu stehst, dass Nazivergleiche sinnvoller und guter Umgang sind! Mehr davon!
Und wie sagte unser Politischer Geschäftsführer sinngemäß so schön? Was man schon immer macht kann der Partei ja nicht schaden. Da ist dann wirklich alles erlaubt: Sexismus, Diskriminierung, Mobbing, Shitstormen und - ein besonderes Schmankerl - ein etwas lockerer Umgang mit Rechts.

Denn spätestens seit Bodo Thiesen wird die Partei ja sowieso in die Rechte Ecke gestellt, daher kann durch weitere solche Dinge ja gar kein Schaden entstehen. Ich pack mir jetzt mal ein Buch von Rudolf Germar (oder wie der Spinner heißt) und bereichere die BW-Misc mit ein paar Zitaten!

Gruß,
Justus
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From Cymaphore, 10.06.2013, 00:44
Hi,

ich habe mich klar auf den von Lisa gestellten Antrag und die damit im Zusammenhang stehenden Belege bezogen. Darüber hinaus habe ich offen auffindbare Äußerungen von Sebastian im Bezug auf Lisa, insbesondere in dem inkrementierten Kontext betrachtet. Denn das ist der Gegenstand des Antrages. Diese Belege und öffentlich einsehbaren Meinungsäußerungen.

Justus: Womit genau begründest Du das, was Du mir da unterstellst? Wie ist das mit meinem nachweislichen Einsatz gegen Sexismus, Rechtsradikalismus (unter Einsatz meiner körperlichen Unversehrtheit) usw. in unserer Gesellschaft und in der Partei im Einklang zu bringen? Mir etwas zu unterstellen macht es nicht zur Tatsache.

MfG,
Martin
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From Justus, 10.06.2013, 02:35
Erde an Cymaphore, ihr Realitätssensor hat einen Schaden! Dein ganzer hübscher Eifer an einer Stelle hilft dir nicht wenn du am anderen Ende Scheiße baust. Hast du überhaupt gelesen was Peter geschrieben hat? Dass du Sebastians Aussagen nicht gelesen hast weiß ich. Denn seinen Vergleich von Lisas Blogserie mit Naziunterstützung und seine klaren Beleidigungen hast du "überlesen"...

Die konsequente - und von Peter richtigerweise als Sexismus erkannte - Herabwürdigung von Lisa durch Reduzierung auf MEINE Handlungen ignorierst du. Skyslasher sagte es so schön: "Selbst MdBs
bekommen weniger Dreck ab als bei den Piraten sogar auf der Basisebene geworfen wird."

Du findest das in Ordnung, ich finde deinen laissez-faire Stil widerlich.

Und worüber beschwerst du dich? Was du dir gerade von mir anhören musst ist weder so hart noch über einen so großen Zeitraum aufrecht erhalten wie das was du Lisa kalt lächelnd zumutest... Deiner Meinung ist das ja bloße angemessene Kritik, so deal with it!

Wenn du jetzt so weinst, was machst du dann erst wenn ich dir deine Heuchlerei für ein paar Wochen oder gar Monate täglich aufs Brot schmiere?

Du bist nicht das einzige Opfer von Mobbing aus Schulzeiten, und wir alle haben unterschiedliche Herangehensweisen an dieses Problem entwickelt. Ich habe gelernt draufzuhalten, also zieh dich warm an, ich geb euch einfach mal eine kleine Brise von der Scheiße die ihr anderen zumutet. Viel Vergnügen!

Gruß,
Justus
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From Cymaphore, 10.06.2013, 10:13
Hallo Justus,

die Aussagen von Peter, für die er sich mittlerweile entschuldigt hat, waren Teil interner Beratungen zur Beschlussfassung. Ich fand den genannten Absatz ebenfalls nicht richtig. Dass die internen Beratungen ohne unser Einverständnis auszugsweise veröffentlicht wurden, ist ebenfalls eine fragwürdige Angelegenheit.

Die Unterstellung, ich hätte die Aussagen von Sebastian nicht gelesen, entspricht nicht den Tatsachen. Ich habe sie allerdings anders bewertet als die Antragstellerin. Ich habe Sebastians Aussagen bis ins Detail gelesen und viele Stunden damit verbracht, es mit der Gesamtkommunikation in Kontext zu bringen. Darüber hinaus habe ich zusätzlich zwei Personen zur Verschwiegenheit verpflichtet und ins Vertrauen gezogen, um mir unabhängige Meinungen und Bewertungen der Äußerungen und Vorgänge zu holen, da ich nicht aufgrund meiner Vergangenheit voreingenommen werten möchte.

Das Verhältnis von Lisa und Dir ist in der Beschlussfindung von Relevanz, da sie in ihrem Antrag auch Kritik, die sich ausschließlich an Dich richtet, als Belege anführt. Einer der Sachverhalte, der durch Sebastian mit Tweets kommentiert wurde, war ein umstrittenes gemeinsames Projekt von Lisa und Dir. Das Euch ein engeres Verhältnis verbindet und ihr von fall zu fall Euer Handeln miteinander abstimmt, habt ihr beide vorgebracht.

Im Grundsatz ist es daher korrekt, Euer Verhältnis zueinander zu berücksichtigen und für den vorliegenden Antrag als von Relevanz zu betrachten. Auch wenn ich Peters Aussage und Wortwahl keinesfalls zustimmen kann und ich es begrüße, dass er sich dafür entschuldigt hat. Die Einflussnahme zwischen Lisa und Dir scheint klar gegenseitiger Natur zu sein, ihre inkrementierte Einflussnahme auf Dich habe ich beim Schreiben des Textes auch bedacht.

Ich habe den ersten Absatz verfasst, nachdem mir von unzähligen Personen unterstellt wurde ich könne mir keine Meinung dazu bilden, das könne nur jemand verstehen der selbst Mobbing-Erfahrungen hat. Die Berechtigung dazu, sich über einen Sachverhalt eine Meinung zu bilden darauf zu reduzieren, dass man betroffen ist, halte ich für eine gefährliche Fehleinschätzung.

Darf ich Deinen letzten Absatz so verstehen, dass Du dem Vorstand im Allgemeinen und mir im Besonderen mit der aktiven Ausübung von strafrechtlich relevantem Mobbing drohst? Falls ja, würde ich Dich darum bitten davon Abstand zu nehmen.

Für eine persönliche Aussprache stehe ich zur Verfügung.

MfG,
Martin
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From Justus, 10.06.2013, 13:22
Olle Ulknudel du, wieso sollte ich strafrechtlich relevante Dinge schreiben, ich muss dich ja nur zitieren um dich zu beleidigen. Wenn du es auch in noch so viele blumige Worte steckst und noch soviel um den heißen Brei herumlaberst, am Ende vom Tag hast du gerade eben gesagt, dass es OK ist, dass ein Vorstand einer Gliederung der Piraten einem Mitglied das eine Blogpostserie zu einem sensiblen Thema schreibt einen Nazivergleich an den Kopf wirft, sagt, dass sie dumm ist und noch weitere Nettigkeiten. Und das obwohl sie sich einfach nur Ruhe von der betroffenen Person erbeten hatte.

Toll! Was machst du als nächstes? Nazi Demos unterstützen, weil die ja einem legitimen demokratischen Recht nachgehen und nur den Rechtsstaat kritisieren wollen? Wie? Du findest diesen Vergleich unangemessen? Sowas aber auch, Lisa mutest du mehr und schlimmeres über Monate zu.

Ganz tolle Wurst Martin, deine Ideale kannst du jedenfalls schon verbiegen wie die Großen. Wenn wir in der CDU wären stünde dir eine großartige Karriere bevor, schmutziger-infight-einmaleins hast du jedenfalls voll drauf...

Irgendjemand schrieb mal ander5 auf unsere Wahlplakate, inzwischen hab ich begriffen was der meinte. Für die 5 mussten wir nämlich das s aufgeben.

Gruß,
Justus
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From Anonym, 10.06.2013, 13:40
Hallo Lisa,

Es ist korrekt, dass Du noch nie jemanden bedroht hast (soweit ich weiß, und das ist das hier relevante). Dass aber Deine Kritiker dann von Deinem Partner angegriffen und teils bedroht werden, ist ein öffentlich belegter Fakt. Da er Deine Kavallerie darstellt, ist das im Ergebnis also das selbe.

Ja, Du hast ihn öffentlich zurückgepfiffen und Dich öffentlich von diesen Angriffen distanziert. Das Ergebnis ist hier oben deutlich zu sehen. Es ändert nichts.

Ich behaupte nicht, Du wärst nur ein Anhängsel, Du bist eine eigenständige Person, aber welchen Unterschied macht es, wenn man dafür von anderer Seite unter Vollbeschuss steht? Ab einer bestimmten persönlichen Beziehungsnähe, die hier erreicht ist, sehe ich Dich in der Verantwortung für die Angriffe, die Dein Partner in Deinem Sinne führt. Er tut das schließlich offensichtlich nur wegen dieser Beziehungsnähe.

Solange er es nicht schafft, zwischen sich und Dir zu unterscheiden, ist es etwas schräg, diese Unterscheidung von anderen zu fordern. Ich versuche, was ich kann, um das zu gewährleisten, aber so klappt es einfach nicht immer und durchgängig. Daher meine zu stark verkürzte Aussage, die Du zu Recht anprangerst.

Übrigens zeigt Deine Antwort sehr gut, dass Du Dich problemlos wehren kannst. Das ist ein weiteres Indiz, das dagegen spricht, dass es sich bei den Aussagen gegen Dich um Mobbing handelt. Ein wesentlicher Faktor des Mobbings ist es, dass das Opfer sich nicht wehren kann.
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From Lisa, 10.06.2013, 13:44
Hallo Anonym,

erstens ist Justus nicht mein Partner, sondern mein bester Freund. Zweitens habe ich ihn ebenfalls für seine Aussagen kritisiert, weil die so nicht in Ordnung sind. Und drittens bin ich ein eigenständiger Mensch, der für seine eigenen Handlungen verantwortlich ist, nicht für die Anderer. Ich bin nicht das Kindermädchen des LV BaWü, sowenig wie ich Justus Kindermädchen bin. Zumal Justus 200km von mir entfernt ist, ich ihm also nicht mal schnell das Internet abstöpseln und untersagen kann, was er zu tippen hat. Ich lese es, wie du, hier.

Abgesehen davon: Nein, ich konnte mich das letzte halbe Jahr eben nicht wehren und es ist eine absolute Dreistigkeit, dass du mir unterstellst, ich wüsste nicht, was Mobbing ist. Ein wesentlicher Zug eines Mobbingopfers ist es, dass man andere und ihre Probleme nicht kleinredet. Merkste.
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From Cymaphore, 10.06.2013, 14:14
Hallo Justus,

mit der Art Deiner Äußerungen und derart offensichtlichen unwahren Tatsachenbehauptungen beschämst Du Dich selbst, ich hoffe das ist Dir bewusst. Die Diskussion mit Dir führt aus meiner Sicht an dieser Stelle zu keinem Ergebnis, daher betrachte ich sie von meiner Seite als beendet.

Alles Gute auf Deinem zukünftigen Lebensweg.

MfG,
Martin
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From Cymaphore, 10.06.2013, 14:20
Anonym,

Deine Aussagen sind so nicht belegbar. Lisa hat mir gegenüber zu keinem Zeitpunkt den Eindruck gemacht, als würde sie Gewaltandrohungen aussprechen, gut heißen oder ähnliches. Ich würde davon Abstand nehmen, Justus und Lisa in einen Topf zu werfen, auch wenn Justus offenkundig für Lisa in die Offensive geht. Lisa ist ein guter Mensch und hat das nicht verdient.

MfG,
Martin
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From Justus, 10.06.2013, 14:42
Hallo wer-auch-immer,

ich habe bereits erklärt warum ich das geschrieben habe, deine Ignoranz und deine fortgesetzten Angriffe erklären ihr übriges.

Es ist eine klassische Form von Mobbing, Opfer in Gewaltausbrüche zu treiben (verbal oder real), dass es bei mir funktioniert weiß ich. Ich war in meiner Schulzeit in ein halbes Dutzend Prügeleien verwickelt. Inzwischen habe ich mich von physischer zu verbaler Gewalt "verbessert" und ja, wenn mir nach ein paar Monaten mal sowas rausrutscht dann ist das nicht schön.

Weißt du was auch nicht schön ist? Monatelang Ziel von noch schlimmerer verbaler Gewalt zu sein. Aber deine edlen Motive für deine Hetzereien und Sticheleien aus der Anonymität sagen ja ihr übriges. Du hast Angst vor Gewalt? Sebastian Sproesser hat, bis auf seinen vorher bereits existierenden Dachschaden, seit er auf Lisa und mich einprügelt keinen Schaden genommen.

Deine dämlichen Annahmen sagen wesentlich mehr über dich aus, als über die Ziele deiner widerlichen Verleumdungen. Dein Stil tut sein übriges. Du bist für mich als Person ungefähr auf dem geistigen und inhaltlichen Niveau von Neonazis, mit einem IQ in Höhe der Raumtemperatur und der funktionalen Empathie einer Küchenschabe.

Das wirklich witzige ist, dass ich mit Kanaillen wie dir eigentlich gar nichts mehr zu tun haben möchte, nur die fortgesetzte Unfähigkeit von Pfosten wie Martin oder anderen LaVor Mitgliedern zu erkennen was ihr politischer Sozialdarwinismus anrichtet nimmt mir die Möglichkeit einfach pfeiffend davon zu laufen. Im Gegensatz zu dir und denen erkenne ich nämlich Verantwortung und bin in der Lage meinen Arsch ohne Anflugradar und Lotseneinweisung mit meiner Hand zu finden.

Gruß,
Justus
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From Anonym, 10.06.2013, 14:48
Du redest mit jedem dieser Posts die Schmerzen von Mobbingopfern klein, die wirklich verfolgt und bedrängt, angegriffen und mental zerstört wurden. Ich wäre so froh, wenn die Angriffe, die ich hatte erleiden müssen, so einfach mit einem einzigen Twitterblock ein für alle mal aus meinem Blickfeld entfernt hätten werden können, wie die von Dir in dem Antrag aufgezählten.

Hier redet jemand hinter Deinem Rücken über Deine politische Arbeit in einem Ton, der Dich verletzt. Das mag unheimlich weh tun, aber es ist kein Mobbing. Wie oben erwähnt ist es von der Meinungsfreiheit erlaubte polemische Kritik, und Du hast super elegante technische Möglichkeiten, diese unliebsame Kritik einfach auszublenden.

Was Justus betrifft: Wir haben hier nicht den Fall, dass ein Superstar einen durchgeknallten unbekannten Fan hat, der meint, seinem Idol alle Kritiker hinterrücks aus dem Weg räumen zu müssen. Wie auch immer Eure genaue Beziehung aussieht, geht mich absolut nichts an, aber ausschlaggebend ist: Die Beziehung zwischen Euch ist symmetrisch und sie ist der Grund für seine untragbaren Angriffe und Drohungen (wer Beispiele braucht: Hochscrollen) gegen Deine polemischen wie auch sachlichen Kritiker. Ich sehe Dich nach wie vor genau so in der Verantwortung dafür, wie ihn selbst.
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From Anonym, 10.06.2013, 14:51
Oh, ich sehe, während ich geschrieben habe, kam ein neuer Beleg der unfassbaren Aggressivität, wegen der ich die Anonymität wählen musste. Ich rede mit Lisa und bekomme sofort eine Breitseite von schräg hinten ab.
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From Justus, 10.06.2013, 14:53
Lieber Cymaphore, also das war jetzt eine strafrechtlich relevante Verleumdung...

Ich glaube wirklich du brauchst ein bisschen Nachhilfe, alles was ich gesagt habe entspricht der reinen belegbaren Wahrheit.
Lisa schreibt eine Blogpostserie zum Thema Pädophilie, Sebastian Sproesser entgegnet daraufhin:
Juhu! Kinderpornos ohne Not im Wahlkampf thematisieren! Schnell, lasst uns noch eine NaziUnterstützung “aus Prinzip” hinterher werfen!
Fun fact: Bei dieser “Politik” gehts nicht nur drum, zu welchen Themen man sich äußert, sondern auch zu welchen man besser die Kresse hält.
@wasMitNetzen Es ist kein Rückgrat, sondern politische Dummheit sich ohne Not ne KinderpornoDiskussion an die Backe zu nageln
@wasMitNetzen Zur Sache an sich hab ich nix gesagt. Nur zum mangelnden Fingerspitzengefühl.

So, möchtest du behaupten das war kein Nazivergleich? Möchtest du behaupten, das war nicht beleidigend? Möchtest du behaupten, diese Äußerungen ALLEINE wären eines Verweises NICHT würdig?

Butter bei die Fische, Martin, entweder hast du es gelesen oder nicht, aber diese Äußerungen waren explizit genannt. Du kannst nicht herumeiern und behaupten das wäre legitime Kritik ohne auch DIESE Äußerungen zu "legitimer Kritik" zu erklären! Ja, dann findest du halt das andere nicht so schlimm, aber ein Verweis ist allemal drin, auch wenn du keiner Amtsenthebung zustimmen möchtest...

Gruß,
Justus
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From Justus, 10.06.2013, 14:55
Ach fickt euch doch alle ihr Idioten.
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From Anonym, 10.06.2013, 14:58
Hallo Martin,

ich bin in keinster Weise der Meinung, dass Lisa ein böser Mensch sei. Ich kenne sie als sehr zuvorkommenden Menschen, sie setzt sich für andere ein und ist immer bedacht, Harmonie zu erhalten. Das ist mein voller Ernst, hier ist keinerlei Ironie enthalten. Ich laste keine einzige von Justus Angriffen und Drohungen ihr an.

Ich sehe sie aber weiterhin als den einzigen Menschen auf dieser Welt an, der diese abartige Handlungsweise von Justus stoppen kann. Diese Verantwortung hat sie sich sicher nicht gewünscht und es ist sicher extrem schwierig, da etwas zu tun. Aber im Grunde bedeutet das auch, dass sie - als ungewollte Begünstigte der Aktionen - wohl ein weiteres Opfer von Justus ist.
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From Lisa, 10.06.2013, 15:05
Ich kann Justus nur immer wieder bitten, es nicht zu tun. Trotzdem ist er ein freier Mensch, ich habe kaum Einfluss auf ihn.

Abgesehen davon: Das Ganze geht seit einem halben Jahr, das ist Mobbing. Auch ein Twitterblock nutzt nicht, auch Emails mit der Bitte es zu lassen nutzen nicht. Nichts nutzt. Und glaub mir: Ich kenne Mobbing, seit vielen Jahren, ich weiß worum es geht. Und wenn jemand seine gesamte Existenz aufgrund von Sachen in Frage stellt, die er beinahe täglich über sich liest, dann ist das Mobbing, nichts anderes.

Abgesehen davon: Ich weiß, wer du bist, du kannst also auch offen dazu stehen.
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From Nedra, 10.06.2013, 15:08
Hallo Justus,

dass du in deiner Kindheit gemobbt wurdest, ist traurig und ich hoffe, du findest sehr bald einen besseren Umgang damit als diesen hier.

Eigene Mobbing-Erfahrung als Rechtfertigung zu benutzen für das Verhalten, das du hier und auf der Mailingliste (seit Jahren schon) zur Schau stellst, sollte dich beschämen.
Deine Beschimpfungen und Äußerungen sind so inakzeptabel, dass man dir nicht einmal mehr die vielleicht gute Intention anrechnen kann. Im Gegenteil, erkenne doch bitte, wie sehr du Lisa mit deinem Verhalten schadest und überdenke den Wert dieser Freundschaft vielleicht nochmal, wenn du sie so mit Füßen trittst. Freunde verteidigen oder in Schutz nehmen schafft man auf diese Weise nämlich nicht.

Und jetzt oute ich mich auch mal als "Opfer" oder eher Empfänger von jahrelanger ordentlicher physischer Gewalt im Elternhaus und Schulhof sowie enormen Psychoterror (Elternhaus). Daher bin ich sehr empfindlich auf unterschiedlichen Bereichen (Diskussionslautstärke, Aggressionspotenzial) und muss sagen, dass ich dir mittlerweile wirklich nicht persönlich begegnen möchte, da du in mir ähnliche Gefühle auslöst, wie die Mobber und Prügler(-innen) damals von Klasse eins bis sieben. Herzlichen Glückwunsch. Vielleicht kriegst du den Bogen irgendwann noch und merkst, dass gerade du mit solchen Erfahrungen es besser wissen müsstet und in deinen aggressivsten Momenten eben nicht zur Tastatur greifen solltest.

Ohne Grüße
Julia
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From Anonym, 10.06.2013, 15:09
Auch, wenn ich nicht glaube, dass Du weißt, wer ich bin, ist mir nur wichtig, dass Justus es nicht weiß. Ich bin mental nicht in der Lage, solche Drohungen und Angriffe wie hier oben bereits stattgefunden haben, persönlich auszuhalten.

Wenn Du weißt, wer ich bin, findest Du meine Kontaktinfos in meinem Piratenwiki Profil. Ich würde mich freuen, wenn wir uns in persönlicherem Rahmen, z.B. via Email oder Chat, weiter unterhalten könnten.
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From RedAlert, 10.06.2013, 15:26
Leute, Leute, wie ihr aus einer Muecke einen Elefanten macht, das kann aber wirklich keiner besser. Und dann noch dieses kuenstliche Hochschaukeln und sich gegenseitig Anbaeffen.

Ich kann mir den Blog Post so oft durchlesen wie ich will, er ist doch einfach nur neutral. Was dann aber draus gemacht wird ("du bist dafuer" / "du bist dagegen") geht voellig an der Intention vorbei. Habe mir auch das eingereichte Material zur Begruendung durchgesehen und kann nur sagen, das moegen ja teilweise harte Worte sein usw., aber daraus bekomme ich auch kein Mobbing konstruiert. Ja, es sind keine einfachen Reaktionen. Aber Leute, hat nicht jeder so etwas oder schon Haerteres erlebt, es aber nicht als Mobbing empfunden? Ich gehoere dazu.

Letzten Endes ist wohl der der (mit) entscheidet einfach der Suendenbock. Insofern Martin, nimm es nicht zu persoenlich oder ernst. Du hast ueberhaupt keinen Fehler gemacht. Allenfalls nochmal die Diskussion anzustossen was Mobbing eigentlich ist, ist ebenfalls kein Fehler.

Die Piraten werden insbes. in der Offline-Welt sowieso schon nur noch als Streithaehne angesehen die sich lieber zoffen als irgendwas zu bewegen. Und dieses Bild braucht dringend eine Reparatur und nicht etwa noch mehr Oel ins Feuer. Eine gewisse Kritikertragfaehigkeit muss LEIDER im Politikbetrieb abverlangt werden koennen. Nur muss man auch klar abgrenzen was Mobbing ist und was nicht.
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From Lisa, 12.06.2013, 15:02
@Anonym: Justus ist übers Ziel rausgeschossen, weit. Das weiß er selber und das habe ich ihm auch gesagt. Was er draus macht weiß ich nicht. Trotzdem schau ich nicht zu wie er Leute persönlich angreift, weder generell, noch bei dir.

Ich suche grad vor allem Abstand zu allem, sobald ich mehr Luft habe melde ich mich bei dir. Oder du meldest dich, wie es dir lieber ist.
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