Cymaphore

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20.12.2011, 15:03 EMMA berichtet über das Thema Frauen in der Piratenpartei

Es gibt verschiedene Arten von Kritik. Eine unverzichtbare Form ist die konstruktive Kritik, die einen wirksamen Beitrag zur Lösung eines Problems darstellen kann. Dann gibt es da die Schmähkritik, die dem Ansehen eines vermeintlichen Gegners möglichst umfangreich schaden zufügen soll. Was die EMMA in ihrer aktuellen Ausgabe (Winter 2012) auf sechs Seiten über die Piratenpartei abliefert lässt den Begriff Schmähkritik wie einen Euphemismus aussehen. Ich gehe in diesem Beitrag kurz auf das Thema Frauen und Sexismus in der Piratenpartei ein und analysiere dann den Artikel in der EMMA.

Das Frauenproblem

Eines der Probleme der Piratenpartei ist die relativ geringe Zahl weiblicher Mitglieder. Das ist kein Problem der Piraten an sich. Frauen bringen sich im Vergleich zu Männern leider viel seltener in die Politik ein. Selbst Parteien mit sehr radikalen strukturellen Maßnahmen zur Gleichstellung, wie etwa die Grünen, spüren dieses Problem. Zusätzlich liegen die Ursprünge der Piratenpartei in der IT-Welt. Bis heute ist der Anteil der Frauen etwa unter den Software-Entwicklern erschreckend gering.
Eine Ursache liegt wahrscheinlich in der Erziehung. Wer schon als Kind eine qualitative Geschlechterrolle antrainiert bekommt, den prägt diese Rolle auch als Erwachsener und bei der Berufswahl. Die Geschlechterverteilung der verschiedenen Ausbildungs- und Studienzweige verdeutlicht das ebenso wie die Geschlechterverteilung in den verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen der Parteien.

...ein Piratenproblem?

In vielen Parteien leiden Menschen unter einer qualitativen Ungleichbehandlung der Geschlechter. Auch aufgrund eines eher konservativen Gesellschaftsbildes sind dort Frauen bei den Wahlen für Parteiämter ebenso wie bei der Aufstellung von Kandidaten für Wahlen benachteiligt. Kein Wunder. Eine Partei, die sich selbst kaum von traditionellen Geschlechterrollen verabschiedet hat, in der wirken sich diese auch sehr deutlich auf Personalentscheidungen aus.
Bei der Piratenpartei ist das anders. Obwohl wir anteilig wenige weibliche Mitglieder haben, spielt das Geschlecht bei personellen Entscheidungen üblicherweise keine Rolle. Einige, wie etwa die politische Geschäftsführerin Marina Weisband (im Bezug auf sich selbst), sind der Meinung, dass Frauen bei Wahlen innerhalb der Partei gegenüber den männlichen Kandidaten sogar ein wenig im Vorteil sind.

Frauen sind bei der Piratenpartei wesentlich erfolgreicher als Männer

Wie sich allerdings anhand unserer transparenten Parteistrukturen zweifelsfrei feststellen lässt, sind Frauen als Kandidaten innerhalb der Partei üblicherweise um ein vielfaches erfolgreicher als Männer.
Ein Beispiel ist etwa der Vorstand des Piraten BzV Stuttgart von 2009/10: Drei von fünf Vorstandsmitgliedern waren damals weiblich, einschließlich der Vorsitzenden. Ganz ohne Quote, ganz ohne dass 60 % der Mitglieder weiblich wären (damals waren das wohl eher 6 %, wenn überhaupt!). 100 % der Frauen, die damals für ein Vorstandsamt kandidiert haben, wurden gewählt.
Ein anderes Beispiel ist der aktuelle Bundesvorstand, der auf dem Bundesparteitag 2011.1 gewählt wurde. Für den Vorstand haben insgesamt 23 Männer und zwei Frauen kandidiert. Gewählt wurden fünf Männer und zwei Frauen. Es war also die Kandidatur von 100 % (!) der Frauen erfolgreich, während die männlichen Kandidaturen nur zu 21,7 % erfolgreich waren. Dennoch wirft man uns von vielen Seiten vor, dass wir wir keine Geschlechterquote haben.

Teil des Problems: Darstellung in den Medien

Wir haben meines Erachtens nach im Bezug auf die Geschlechter weder ein strukturelles Problem noch ein Problem mit Sexismus. Wir haben „einfach nur“ zu wenige weibliche Mitglieder. Wie wir das ändern können, darüber zermartert sich aktuell fast alle das Hirn. Eines unserer größten Hindernisse auf dem Weg zur Lösung ist freilich unsere Außenwirkung. Viele Medien, allen voran die EMMA, stellen uns als einen reinen Männerclub oder gar offen frauenfeindlich dar.
Dass wir Marina und Gefion nicht aufgrund ihres Geschlechts sondern wegen ihrer Leistungen und überzeugenden Kandidatur in den Bundesvorstand reindiskreminiert haben, dass wird außerhalb der Partei nicht wahrgenommen. Warum auch, das klingt ja schließlich überhaupt nicht nach frauenhassendem Männerbund.

Die Artikel in der aktuellen EMMA

Ich kann kaum mit Worten beschreiben, was ich gefühlt habe, als ich die Artikel über die Piratenpartei in der aktuellen Ausgabe der EMMA gelesen habe. Die Beiträge strotzen vor Fehlern und wirken allesamt als hätte man nicht recherchiert sondern irgendwelches Hörensagen und wilde Vorurteile niedergeschrieben.
Viel schlimmer als die einfachen Fehler ist aber die bewusst manipulative Berichterstattung: Was der Autor da abliefert, hat nicht das geringste mit Kritik zu tun, das ist reine Schmähung. Mir war seit geraumer Zeit bewusst, dass EMMA nach dem Wahlerfolg in Berlin wohl zwangsläufig über uns berichten wird.
In meiner Naivität habe ich auf gute und konstruktive Denkanstöße gehofft, wie wir mehr Frauen dazu motivieren können, sich politisch zu engagieren, oder welche konkreten Punkte es gibt, an denen wir arbeiten sollten. Stattdessen durfte ich auf sechs Seiten lesen, wie scheiße ich bin, weil ich Pirat und männlich bin, was laut EMMA ja das gleiche zu sein scheint. Ich zitiere den Artikel hier nur in Auszügen – das soll aber nicht bedeuten, dass der Rest nicht kritisierenswert wäre. Kauft euch die aktuelle EMMA und lest die Artikel, wenn ihr es nicht glaubt.
Das fängt schon mit dem Titelbild des Artikels an: Das zeigt einen Ausschnitt vom Bundesparteitag 2010.1 in Bingen, auf dem fast nur Männer zu sehen sind. Bildunterschrift:
Diesen Anblick nennt sogar der Spiegel eine „Männerwelt“: Für die Berliner Piraten wird es ernst.
Warum hat die Redaktion da kein aktuelles Bild genommen, etwa vom vergangenen Bundesparteitag in Offenbach? Waren da etwa zu viele Frauen anwesend (ca. 1/3)?
Und dann die Überschrift:
Die Nerds nerven: Frauen im Boot bringen Unglück!
Was zum Teufel. Das erweckt ja den Eindruck als hätten wir das behauptet. Warum wir so einen himmelschreienden Schwachsinn behaupten sollten, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
Hier der Parteivorstand: Andreas Baum (li), Sebastian Nerz und Marina Weisband.
Aus der Bildunterschrift von einem Bild der dreien. Gut recherchiert, Glückwunsch. EMMA schaft es in einem Atemzug fünf Leute aus dem Bundesvorstand zu entfernen und dafür den rka da rein zu „befördern“. Die Allmacht der EMMA kennt halt keine Grenzen.
Früher haben die Frauen sich als Männer verkleidet, um bei den Piraten mitzumischen. Heutzutage kommen sie einfach (fast) gar nicht mehr vor. Auch eine Lösung. Für die Jungs.
Ist es feministisch, die weiblichen Piraten klein zu reden (kommen […] gar nicht mehr vor)? Und wenn ich mich recht entsinne, war das mit dem Verkleiden beim letzten CSD in Stuttgart eher anders herum.
Dann wird es noch abenteuerlicher. Im Artikel wird mehrmals ein sogenannter „Piratenfan“ zitiert, ohne Angabe, wer das ist und in welchem Kontext die Aussagen kamen. Auf mich wirken die Aussagen frei erfunden, aber wer weiß...
Ein Piratenfan im Internet ist da schon offenherziger: Ich glaube, dass die Piraten nur eine Chance haben, wenn sie unter sich bleiben, Jungs wählen Jungs. Frauen auf dem Boot bringen Unglück, das weiß mann doch...!
Wenn die Redaktion das nicht frei erfunden hat, so hat man es offensichtlich zumindest verändert... Warum sonst „man“ mit zwei „n“ schreiben? Klar kann irgendjemand so einen Schwachsinn denken, aber was zum teufel hat das mit uns zu tun?
Genauso gut könnte ich argumentieren, dass irgendwo ein ungenannter weiblicher EMMA-Fan der Meinung ist, alle Männer gehören ausgerottet.
Im September 2011 sind die Piraten überraschend auf einer breiten Welle von fast neun Prozent der Stimmen ins Berliner Abgeordnetenhaus gesegelt. Und nun stellen sie im Crashkurs fest, dass es in dieser Welt jenseits der sieben Worldwidemeere keine Könige gibt, sondern politische Gepflogenheiten und Kulturen, kritische Fragen und Diskussionen.
Ja genau. Wir treten bei Wahlen an, weil wir erwarten dann Alleinherrscher zu sein. Diskussionen und Kritische Fragen gibt es bei den Piraten ja nicht. Ahja. Der Autor scheint ja ein Spezialexperte über die Piratenpartei zu sein.
Bekannt geworden sind sie mit irem Kampf gegen „Zensursula“. Mit diesem Spitznamen verhöhnten sie die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen, die 2009 den Zugang zu Kinderpornografie-Seiten sperren wollte.
Davon, dass von der Leyen mit ihrem populistischen Zugangserschwerungsgesetz vollkommen gescheitert ist, und die Regierung jetzt in später Einsicht schließlich unsere Forderung, für die wir damals diskreditiert wurden umgesetzt haben, davon liest man in dem Artikel kein Wort. Stattdessen wird wieder bewusst der Eindruck erweckt, wir wären Pro-Kinderpornographie.
Zum Thema Kinderpornografie verlieren sie in ihrem Programm übrigens kein Wort.
Die große Kampagne „Löschen statt Sperren“ und unseren umfangreichen Beitrag bezüglich der wirksamen Bekämpfung von Kinderpornographie an der Quelle, wird nicht erwähnt. Anderenfalls könnte ja beim Leser möglicherweise der richtige Endruck entstehen.
Als Ende November auf einer offenen Plattform der Piratenpartei die Hackergruppe „Anonymous“ Links zu Pädophilen-Foren einstellte – angeblich in der Absicht, eine Anti-Kinderporno Kampagne zu starten, mussten die Piraten zugeben, das ihre auf Offenheit und Anonymität beruhenden Strukturen einen hervorragenden Raum für pädophile Netzwerke abgeben.
Der Teil ab mussten die Piraten zugeben ist frei erfunden. Die Anonymous-Operation Innocence und Darknet haben in den vergangenen Monaten dazu beigetragen, Kinderpornoringe zu zerschlagen und die Urheber des Materials der Justiz zu zu führen. Aber anstatt das wenigstens zu erwähnen, schmäht die Autorin lieber die Anonymous-Aktivisten.
Die Bundespartei erstattete Anzeige und erklärte öffentlich, Pädophile haben in der Partei keinen Platz. Die Diskussion anonymer User im Netz lässt daran leider Zweifel offen.
EMMA behauptet, sie wollen gar nicht alle Männer ausrotten. Die Diskussionen anonymer User im Netz lässt daran leider Zweifel offen. Oder wie jetzt?
Eine klare Absage an Kinderpornografie sieht anders aus.
Wir bekämpfen den Müll, wir verurteilen den Müll öffentlich. Was müssen wir noch tun, nackt mit einem Schild „Wir hassen Kinderpornographie“ in der Hand vor der EMMA-Redaktion demonstrieren???
Auch fällt unangenehm auf, dass Überläufer aus dem rechten Lager häufig ihre neue politische Heimat bei den Piraten finden.
Frei erfunden. Auf welchen Zahlen beruht diese wilde Behauptung überhaupt? Berücksichtigt der Autor auch, dass unser gesamtes Menschen- und Gesellschaftsbild den rechtsradikalen und faschistischen Ideen diametral widerspricht? Unter den mittlerweile knapp 19.000 Piraten wurden zwei ehemalige NPD-Mitglieder bekannt. Möglicherweise sind es auch etwas mehr. Als Schlussfolgerung daraus zu ziehen, wir seien attraktiv für Nazis ist manipulativer Schwachsinn und lässt darauf schließen, dass der Autor in seinem Leben noch mit keinem Mitglied der Piratenpartei gesprochen hat.
ziehen eben auch dezidiert demokratiefeindliche Kreise an.
…und die Pius-Bruderschaft will nächstes Jahr mit einem Pro-Toleranz-Wagen am CSD teilnehmen. Oder wie? Der Autor hat keine Ahnung von den Piraten. Oder will man allen ernstes Behaupten dass unsere ausgeprägt basisdemokratischen Parteitage der Wunschtraum eines Menschen mit ausgeprägt autoritärem Weltbild sind?
Spätestens am Wahlabend war klar: Die Piraten sind eine Männerpartei, und sie werden überwiegend von Männern gewählt. In dieser Debatte kam ein neuer Begriff auf: Post-Gender.
Und zum 1000x die Männerbund-These wiederholt, damit ja kein Leser auf den Gedanken käme was anderes zu denken... Und wenn man bei der EMMA denkt, der Begriff „Post-Gender“ wäre erst in den vergangenen Wochen aufgekommen, dann hat man wirklich dramatisch schlecht recherchiert.
In der Praxis heißt das: Wir sind ein Männerbund wie jeder andere, bloß behaupten wir, das Geschlecht spiele dabei keine Rolle.
Frei erfundener, manipulativer Müll. Oder versteht man das bei EMMA als konstruktive Kritik?
Das kommt gut an. Bei den Wählern der Piraten, die überwiegend männlich, jung und gebildet sind, aber auch oft arbeitslos.
...und diese ganzen berufsarbeitslosen EMMA-Leserinnen erst!!1! … Was soll eigentlich diese ständigen Schmähungen? Haben wir nicht genug echte Schwächen und Fehler, die man konstruktiv kritisieren kann?
Die Mischung ist brisant: Junge Männer, die einen Platz in der Gesellschaft beanspruchen, das aber (noch) nicht einlösen können.
Soll wohl übersetzt heißen: Die Piraten, was die Fordern ist doch nur warme Luft. Und auch geschickt formuliert, weil man uns im selben Atemzug einen Platz in der Gesellschaft (was auch immer das sein soll) praktisch abspricht.
Da fällt man gern in eine halb regressive, von kindlichen Abenteuerhelden, und halb aggressive, von männlichen Überlegenheitsphantasien geprägte Haltung zurück. Eine Partei, die freien Zugang zum Lieblingsspielzeug verspricht, einschließlich all der gewaltverherrlichenden Ballerspiele und Pornoseiten und der damit einhergehenden virtuellen Verantwortungslosigkeit, kommt da gelegen.
Die Piratenpartei als Porno-Amokläufer-Trainingscamp. Die Kreativität des Autors kennt keine Grenzen.
Aber auch die älteren Herren sind begeistert. Der Berliner Tagesspiegel jubelt: Die Piraten seien eine „radikalliberale Partei. Post-Anarchisten. Sie besetzen ein Feld, das von den Grünen und der FDP geräumt worden ist: individuelle Freiheit. Keine Bürokratie, keine Bevormundung, kein staatlicher Perfektionismus.“ Und keine Frauen. Und keine Frauenquote.
Und wieder werden unsere weiblichen Mitglieder kleingeredet. Und wieder wird ignoriert dass wir auch ohne Quote die Chancengleichheit bei parteiinternen Wahlen erreicht haben, wie ich oben bereits dargelegt habe. Aber wenn man das berücksichtigen würde, könnte ja beim Leser der „falsche“ Eindruck entstehen, oder?
Die Bildunterschriften auf den nächsten zwei Seiten sind dann wieder episch.
Sie ist 25, Gründungsmitglied der Piraten und initiierte auch die „Informelle Vereinigung der Piraten mit zwei X-Chromosomen“, vulgo Piratinnen.
Sie ist 25, weder Gründungsmitglieder der Piraten noch initiierte sie die Piratinnen. Die Autorin denkt da wahrscheinlich an den Kegelklub, den sie mitbegründet hat. Aber wie gesagt, recherchieren oder mit den Leuten zu reden, über die man schreibt, scheint ja zu viel verlangt zu sein.
Aber weiter im Artikel.
Im Schutz der Anonymität tobt sich jede Spielart der Frauenfeindlichkeit aus. Kritik wird grundsätzlich abgewimmelt mit dem Vorwurf, die Meinungsfreiheit werde eingeschränkt.
Das ist wie mit der Zensur im EMMA-Forum. Da wird jede Kritik rausgefiltert, die man nicht hören will, oder die vielleicht die wilden Behauptungen selbsternannter Feministen widerlegen könnte. Und wehe, man hat das falsche Geschlecht, dann steht man von vornherein auf der Abschussliste, wenn man sich nicht an die Meinungslinie der EMMA angleicht. Aus dem zitierten Satz lese ich heraus, dass man sich wohl ein Netz wünscht, dass so funktioniert, wie das eigene Forum.
Übelste, pornografisch gefasste Frauenverachtung scheint in politischen Foren, etwa zu den Piraten, selbstverständlich zu sein.
Frei erfunden. Das ist übelste Schmähkritik.
Ich fordere den Autor auf, das entweder zu beweisen oder sich offen in aller Form zu entschuldigen!
Das sich Frauen hier nicht willkommen fühlen, ist gewollt. Sie sind nicht willkommen.
Was soll ich dazu noch sagen? Mir fallen Fäkalausdrucke wieder ein, die ich seit Jahren vergessen hatte, wenn ich sowas lese. Entweder der Autor beweist solche wilden Behauptungen, oder entschuldigt sich. Was soll denn das? Wozu sollen derart unwahre Behauptungen eigentlich dienen?
Dennoch werden die Piraten – ungeachtet ihrer Mitglieder aus dem rechten Lager – gemeinhin dem linken Spektrum zugeordnet.
Nazi-Kommunisten!!1! Wusst ichs doch!
Auch die geschlechterpolitischen Teile des Programms klingen auf den ersten Blick progressiv. [...]
Was da folgte, war wahrlich überraschend: Man zitiert aus unserem Programm, sachlich, und es stimmt auch noch. Nach drei Seiten blabla doch noch, aber das währt nicht lange, denn...
Das klingt äußerst fortschrittlich. Aber wird in dieser kühnen Theorie die Realität vergessen?
Lieber Autor, das sind unsere forderungen, Dinge die wir erreichen wollen... Wenn es schon erreicht wäre, müssten wir es ja nicht fordern...
das man die reale Existenz von Geschlecht überhaupt leugnet
Frei erfunden. Lässt mich drauf schließen, dass man sich mit uns und unseren Forderungen eben nicht im geringsten auseinander gesetzt hat.
Kein Wunder also, dass im Schatten der gut gemeinten geschlechterignorenz handfest antifeministische Argumente aus rechten politischen Kreisen in dieser hippen jungen Szene blüht. Geht man beispielsweise auf die Internetseite der „AG Männer“ der Piraten, so findet man alle Themen der rechten und maskulinistischen Szene, vorgetragen im wortgleichen Duktus, wieder.
Alle Piraten die ich kenne, halten die AG Männer für eine kleine Gruppe Spinner. Keine von deren kranken Ideen hat es jemals ins Programm geschafft – zu recht! Aber in den Augen der Autorin ist die AG Männer scheinbar trotzdem absolut repräsentativ für die Piraten. Was soll man dazu noch sagen?
Nicht eine einzige parnerschaftliche und frauenfreundliche Initiative findet sich unter den Empfehlungen.
Klar, es ist ja auch die dumme AG Männer. Oder empfielt die EMMA dann demnächst Manndat? Also. Wie gesagt. Piratenpartei != AG Männer!
Ähnliches gilt auch für Äußerungen von Anhängern der Piraten
Hab ich schon erwähnt dass EMMA-Anhängerinnen die Ausrottung der Männer fordern? ;-)
Die AG Männer und diese Stimmen bilden nur einen Teil der Piratenrealität ab.
Ich behaupte: Keinen. Aber wenigstens etwas. Und warum zum Teufel befasst ihr euch dann nicht stattdessen eben auch mit dem anderen Teil?
Das Propagieren von verantwortungsfreier Selbstentfaltung im Internet
Frei erfunden und das krasse Gegenteil unserer Forderung.
wirkt jedoch wie eine Einladung an die antifeministische Rechte
Antifeministische Nazi-Kommunisten!!1!
Und was sagen die Piratinnen selber?
Nach dreieinhalb Seiten stellt sich der Autor endlich die Frage, die den Artikel meines Erachtens nach eigentlich hätte einleiten müssen. Was kommt jetzt? Stellungnahme von Marina zur Frauenpolitik? Zitate von Leena oder Stellungnahmen von Senficon? Schön wärs.
Die Quote ist für die allermeisten tabu
...ohne auch nur annähernd angemessen zu erklären, warum dem so ist.
Die Piratin Julia Schramm hat […] Piratinnen gegründet
Die Wiederholung krasser Recherchefehler macht sie auch nicht richtiger.
Für sie gehe Demokratie vor Quote, teilte Julia Schramm der tageszeitung mit.
Ja, die Tageszeitung hat mit ihr geredet. Und ihr, liebe EMMA-Redaktion???
Als stünde nicht die Quote im Dienste der Demokratie schlechthin!
Und alles andere ist Falsch! Es kann gar keine Alternative geben! Es gibt nur eine Wahrheit! … m-(
Immerhin hat sie den Mut, überhaupt die Anliegen der Piraten mit zwei X-Chromosomen zu thematisieren und ernsthaft zu diskutieren.
Immerhin? Gekonnt geschmäht. Ja, die armen schwachen Frauchen bei den Piraten... Blablabla.
Leena Simon, die vor zwei Jahren eine Mailingliste für weibliche Mitglieder initiieren wollte, es aber wegen der wütenden und hämischen Reaktionen unterließ.
Ja, den dämlichen unsachlichen Shitstorm gab es. Aber schreibt die EMMA auch, warum das Vorgehen von Leena so viel Kritik geerntet hat, besonders auch von anderen weiblichen Piraten? Nein.
Die Mailingliste sollte eine geschlossene Liste sein, das wurde mit „Schutzraum für Frauen“ argumentiert. Zum ersten sind geschlossene Listen sind bei uns eine absolute Ausnahme in extremen Bedarfsfällen. Zweitens haben viele weibliche Piraten – nachvollziehbarerweise – damit argumentiert, dass sie kein schwachen Weibchen sind und keinen Schutzraum brauchen. Und keine Sonderbehandlung, nur weil sie Frauen sind. Aber steht davon auch nur irgendwas in dem „Artikel“? Nein.
Marina Weisband etwa, politische Geschäftsführerin der Piraten, wählt angesichts der anhaltenden Diskussion in der Öffentlichkeit um das Demokratiedefizit in der Partei den Weg der Veralberung. Ich prangere diese Unterleibsschmerzen an, twittert sie. Sie sind sexistisch und von keiner Stelle legitimiert.
Wenn man glaubt, der Artikel geht nicht mehr schlimmer, unterstellt man uns ein Demokratiedefizit. Warum nicht.
Und ich möchte daran erinnern, dass Afelia mehr als einmal kritisiert, dass sich die Medien lieber mit ihren Schuhen und ihrem Lippenstift auseinandersetzen, als mit ihren politischen Forderungen. Das hat die EMMA gut gemacht. Da setzt sich die Autorin lieber mit irgendwelchen Tweets auseinander anstatt mit ihren politischen Forderungen. Gut gemacht.

Fazit

Ich habe mich jetzt nur dem ersten Artikel angenommen. In dem zweiten Artikel geht es spaßig weiter. Wenn ich mich abgeregt habe, schreibe ich evtl. auch dazu einige Kommentare. Alles in allem bin ich schwer erschüttert. Wie kann eine Zeitschrift, die selbst den Anspruch stellt die Speerspitze des deutschen Feminismus zu sein, einen (meiner Meinung nach) derartigen Müll veröffentlichen?
In meinen Augen ist das wie gesagt ein manipulativer und armseliger Artikel, dessen einziges Ziel es ist, die Piratenpartei mit allen Mitteln zu diskreditieren. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Partei und ihren Mitgliedern fehlt völlig. Man schreibt zumindest einige wenige Absätze über weibliche Mitglieder der Partei, hat sich aber offensichtlich nie die Mühe gemacht überhaupt mal mit den entsprechenden Personen zu reden. Der Übergang zwischen Fehlern und bewusst manipulativen Äußerungen ist fließend.
Aber in Zeiten, in denen Alice Schwarzer Werbung für die BILD macht, muss das wohl so sein...

Update 1:

Der genannte Artikel stammt übrigens von Gabriele Kämper.

Update 2:

EMMA's, wacht auf! Die Schlacht unserer Mütter ist geschlagen und, zum Teil, gewonnen. Jetzt wird es Zeit, weiter zu gehen. – Auszug aus einem Blog-Beitrag von Emmanuelle Roser als Reaktion auf den EMMA-Artikel

Update 3:

Müslikind hat in ihrem Blog einen sehr guten Beitrag zum EMMA-Artikel geschrieben.

Update 4:

Wir können jede Frau bestens verstehen, die sich beleidigt fühlt, wenn man über sie schreibt, statt mit ihr zu reden, und dabei auch noch einiges an Fakten durcheinander bringt. Dennoch können wir die Reaktion, diese Zeitschrift symbolisch zu verbrennen, überhaupt nicht gutheißen. Sie ist im besten Fall zerstörerisch und unkonstruktiv. – Auszug aus einem Artikel von Marina und Gefion zum Thema EMMA-Verbrennung.
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77 Comments

From NetReaper, 20.12.2011, 16:52
Spricht irgend etwas dagegen, diesen Artikel in Totholzform der Redaktion emma zukommen zu lassen gewissermaßen als Leserbrief?

Gruß
Sebastian
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From Sina, 20.12.2011, 16:52
"Die Beiträge strotzen vor Fehlern und wirken allesamt als hätte man nicht recherchiert sondern irgendwelches Hörensagen und wilde Vorurteile niedergeschrieben.
Viel schlimmer als die einfachen Fehler ist aber die bewusst manipulative Berichterstattung: Was der Autor da abliefert, hat nicht das geringste mit Kritik zu tun, das ist reine Schmähung. "

Diese Beschreibung trifft leider auf einen Grossteil aller Emma- Artikel zu, insbesondere zum Thema Prostitution. Emma ist keine seriöse Zeitschrift, die sich um eine differenzierte Sichtweise bemüht, deshalb sollte man sie auch nicht allzu ernst nehmen. Ich muss allerdings zugeben dass ich trotz dieser Erkenntnis immer wieder schockiert bin. lg, Sina
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From Cymaphore, 20.12.2011, 17:00
NetReaper,

nein, ich werfe mal den Drucker an :-)

Sina,

Jaaaa... Leider finden die halt trotz allem viel Gehör und die Schwarzer tourt regelmäßig durch diverse Talkshows ohne auf ernsthaften kritischen Gegenwind zu stoßen ;-(
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From heide, 20.12.2011, 17:01
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, dich mit diesem Müll auseinanderzusetzen. Er verstärkt den peinigenden Eindruck, dass es eine Menge sogenannte Feministinnen gibt, die emanzipierte Frauen lächerlich machen und missverstehen wollen. Die EMMA diskreditiert den Feminismus - und das ist ein Umstand, den man wirklich übelnehmen muss.
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From Mela, 20.12.2011, 17:04
"Hörensagen und wilde Vorurteile..." hast du ja eingehens gesagt, der Artikel ist von der EMMA. Ist in dem Zusammenhang der weiße Schimmel. *weiterles*
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From Pat Mächler, 20.12.2011, 17:17
Der Hinweis mit dem Verkleiden bezieht sich auf Seepiratinnen wie Madame Ching, Marry Read, Anne Bonny, Grace O'Malley. Allerdings ist er in der Satz-Ausführung auch fraglich, weil impliziert wird, dass diesen Frauen der Zugang zu den Seepiraten verwehrt geblieben wenn sie keine Männerkleider getragen hätten; dies ist jedoch umstritten. Es gibt etwa ein ähnlich starkes Argument, dass das Tragen solcherlei Kleidung Frauen in anderen Gesellschaften generell verwehrt geblieben ist und die Piraten ihnen mehr Freiräume zugestanden als an anderer Stelle.
Insgesamt lässt sich historisch zeigen, dass die klassischen Seepiraten im Gegensatz zur Gesellschaft in Dörfern und Städten äusserst fortschrittlich waren was Demokratie-, Pluralismus- und Sozial-Verständnis anging. Als einfach konsumierbare Quelle kann ich etwa diesen Film empfehlen
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1387568/Imperium%3A+Das+Gold+der+Piraten
Für ein vertieftes Verständnis ist es aber sinnvoller sich historische Recherchen und Analysen in Buchform zuzulegen; etwa Women Were Pirates, Too
http://www.amazon.com/Women-Were-Pirates-Too-Anthony/dp/0764324926/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1324397636&sr=8-1
Die Annäherung der EMMA erscheint mir schon extrem platt und einseitig; wieso wurde etwa nicht die feministische Kritik aus dem Buch Pink Pirates auch nur im Entferntesten diskutiert, die das Urheberrecht als Mittel zwecks Zensur und Ausbau des Verständnisses der hegemonialen Männlichkeit sieht?
http://www.amazon.com/Pink-Pirates-Contemporary-American-Copyright/dp/1587299127/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1324397621&sr=8-1
[ Link ]
From Pat Mächler, 20.12.2011, 17:34
Da wird mehr oder minder angeprangert, dass es auch männliche Piraten gibt die "arbeitslos" sind. Dabei wird gerade auch im Feminsmus die gesellschaftliche Teilung in Erwerbsarbeit (die mit Geld abgegolten wird) und reproduktive Arbeiten (die so gut wie nicht entlöhnt sind, aber die Basis für Erwerbsarbeit darstellen) angeprangert. Wie kann zumindest das ökonomische Gleichgewicht besser hergestellt werden, als mit einem allfällig bedingungslosen Grundeinkommen? Aber ist auch klar, dass das in einer Schmähkritik nicht erwähnt werden darf...
[ Link ]
From Pat Mächler, 20.12.2011, 17:43
Bei erneuter Reflektion wundert mich die Schmähkritik nicht mehr besonders.
Alice Schwarzer gehört zu jenen Feministinnen die weitgehende Rechtsmittel gegen Pornographie fordern und auch mit einem eingeengten Begriff der freien Meinungsäusserung operieren. Das allgemeine Geschlechtsverständnis der Piraten liegt vermutlich eher auf der anderen Seite dieses Streits, bei Feministinnen wie Judith Butler.
siehe etwa auch http://en.wikipedia.org/wiki/Feminist_Sex_Wars
[ Link ]
From m1ndfvck3d, 20.12.2011, 17:56
Die beiden genannten Artikel gibt's auf dem Cloud-Server als PDF verlinkt:

http://cl.ly/1z3Q0m2q1u2F221M1m0n
[ Link ]
From Peltheas, 20.12.2011, 18:16
Schlimm finde ich vor allem, dass Gabriele Kämper Leiterin der „Geschäftstelle Gleichstellung“ im Berliner Senat ist. Da hätte ich mehr Verantwortungsbewusstsein und vor allem Recherche vorausgestzt - auch wenn die EMMA leider ein Wurstblatt wie die BILD zu sein scheint.
[ Link ]
From blauvogel, 20.12.2011, 18:40
Danke für die ausführliche Analsye.

Interessant zum Weiterlesen vielleicht in diesem Zusammenhang: Blogbeiträge auf www.freitag.de von crunmar:

"Trollfeminismus und frdf"

sowie

"Der "Illuminaten Feminismus"


beide auf http://www.freitag.de/community/blogs/crumar

Aufschlussreich auch die jeweiligen Kommentare

Grüße
[ Link ]
From Angelika Zelan, 20.12.2011, 20:02
Bravo. Es wird erst dann Gleichberechtigung geben, wenn niemand mehr darüber redet.
[ Link ]
From Manyota, 20.12.2011, 20:24
ich bin fassungslos über dieses Schmierfinkentum, das die Bildzeitung als seriösestes Blatt dastehen lässt und fühle mich als Pirat und Frau aufs Extremste beleidigt.
[ Link ]
From pan, 20.12.2011, 21:53
Ich denke der Emma Artikel wird hier falsch verstanden. Offensichtlich ist die Autorin in ein Paralelluniversum gereist und hat von der dortigen Piratenpartei berichtet - eine physikalische Sensation !
[ Link ]
From JTM, 20.12.2011, 22:16
Die Inspiration für dem Müll fand die Autorin also hier http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783412138059 ...!)
[ Link ]
From SK, 21.12.2011, 00:36
Gabriele Kämper und ihr Populismus sind doch, wie die Denke gewisser Mitmenschen innerhalb verkrusteter, zurückgebliener und fortschrittsfeindlicher Strukturen, Dinosaurier kurz vorm Aussterben. Es wird noch kräftig ausgeteilt um die Gräben in der Post-Gender Ära künstlich offen zu halten, was aber aufgeklärte Menschen durchschauen. Mehr ist halt leider nicht drin. Ganz schönes Armutszeugnis.

Vielleicht ist es aber auch nur Satire?! :p
[ Link ]
From sabine martiny, 21.12.2011, 00:51
Ich fühle mich nicht beleidigt ! Da ist jemand sehr dumm und sehr leicht zu widerlegen.
Wer so unsauber schreibt ohne jegliche Recherche, disqualifiziert sich selbst ! Gruß von Samy - die sich unter Piraten sauwohl fühlt
[ Link ]
From Becca, 21.12.2011, 01:25
Random Kontakt-Adresse der Frau: gabriele.kaemper@senwtf.berlin.de,
Da könnte man den Blog-Artikel ggf. mal zur Kenntnisname für die gnädge Frau hinschicken.

Viele Grüße,

Rebecca - die sich bei den Piraten auch wohl fühlt, und schlecht recherchierte Presse nicht mag - [ironie ]vorallem wenn es doch noch so viel Wahres gibt, worüber man lästern könnte. Wir geben us doch Mühe!![/ironie]
[ Link ]
From Torsten, 21.12.2011, 01:45
Der Artikel ist ja noch viel schlimmer, als der Ausschnitt auf der Webseite vermuten ließ. :-( Danke, dass du dich dem Artikel einmal angenommen hast!

Ich finde es übrigens super, dass du am Anfang allerlei Gegenstände verweiblichst, Gabriele Kämper aber durchgehend und konsequent den "Autor" nennst.
[ Link ]
From Sensenmann, 21.12.2011, 09:13
GABRIELE KÄMPER

(Anm. Cymaphore: Der Kommentar enthielt 40 mal den Namen untereinander, ich habe mir erlaubt die Duplikate zu entfernen :-) )
[ Link ]
From Ole, 21.12.2011, 09:20
Hm. Ich finde den Emma-"Artikel" furchtbar. Andererseits frage ich mich, ob es richtig ist, auf Schmähkritik mit Schmähkritik zu antworten. Die Dialektik in Cymaphores Post hat es auch durchaus in sich.
[ Link ]
From Silava, 21.12.2011, 09:24
Danke dafür dass Du den Artikel mal durchgegangen bist und mit Hintergrundinfos kommentiert hast! Das ist optimale piratige Reaktion auf solchen Schund. Leute die nicht einfach nur ihr Weltbild bestätigt sehen wollen werden solche Blogs via Suchmaschinen finden und sich ein differnzierteres Bild machen können. Den anderen (wie z.B. Frau Kämper) ist eh nicht zu helfen.
[ Link ]
From ThomWeb, 21.12.2011, 09:44
Guten Morgen. Wenn ich diesen Artikel lese, dann scheint sich ja nichts, aber auch wirklich überhaupt gar nichts bei der EMMA geändert zu haben.

Über die Gewaltdrohungen der Hardcore-Feministinnen an der Kölner Uni, die schon mit Tritten drohen, wenn man ein einziges Studentinnen vergisst, lasse ich mich mal nicht aus.

Aber: Ich habe einer Mitarbeiterin der Redaktion einmal digitalen Audioschnitt beigebracht. Seinerzeit konnte man eine klare Abneigung dieser Bevölkerungsgruppe gegenüber allem feststellen, was mit Computern zu tun hat.

Das war auch bei den feministischen Studentinnen an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät so.

Damals (1990er Jahre) waren Computer etwas, was man als Feministin für Teufelszeug hielt. Das eine Partei, die aus dem IT-Sektor stammt, für männliches Böses in reinster Form hält, ist da natürlich klar.
[ Link ]
From das ich, 21.12.2011, 09:48
ja,mal wieder eine schweinerei!
aber: willkommen in der realität.
oder habt ihr geglaubt, dass die dinge, die ihr über andere parteien lest immer stimme(t)n?
nee, als politisch tätiger mensch ist man sowas von abhängig vom wohlwollen der sogenannten vierten gewalt. gerade deswegen bin ich froh, dass es via internet heutzutage endlich eine gegenöffentlichkeit geben kann.

grüße
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From Rebis, 21.12.2011, 09:49
Leider ist auch dieser Blogartikel fehlerhaft. Ein Kernthema der "Ag Männer", diesem "kleinen Haufen Spinner", ist die Jungenkrise an unseren Schulen, und die wurde unter Mitwirkung der "AG Männer" zur Titelgeschichte der ersten Piratenzeitung "Kompass". Stellt sich die Frage: Ist die "AG Männer" mit ihrer Forderung, auch Benachteiligungen von Männern zu thematisieren statt sexistisch nur noch auf Frauen zu schauen, vielleicht doch nicht so gaga? Oder hat sich die Piratenzeitung hier von Durchgeknallten instrumentalisieren lassen, weil es so etwas wie eine Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen nicht gibt?

Kleiner Tipp zur Beantwortung dieser Fragen: Schon im Jahr 1996 stellte die Hamburger Lern-Ausgangsuntersuchung (LAU) fest, dass Jungen für dieselbe Leistung schlechtere Noten und weniger häufig eie Gymnasialempfehlung erhalten als Mädchen. Im Jahr 2009 beklagte der Aktionsrat Bildung, die Benachteiligung von Jungen überschreite inzwischen die Grenzen des moralisch Hinnehmbaren. Politisch geschehen ist nichts – klar, wer sich statt für Frauen für Angehörige des männlichen Geschlechts einsetzt, wird ja auch wegen seinen "kranken Ideen" diffamiert. Und dann wirft man der EMMA vor, statt mit konstruktiver Kritik mit Schmähkritik zu hantieren? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Vielleicht sollte man sich stattdessen auch mal Gedanken darüber machen, ob die EMMA einen derartigen Artikel nicht verzapft obwohl, sondern gerade weil sie Speerspitze des deutschen Feminismus ist.
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From Anonymous, 21.12.2011, 10:02
Ist das jetzt ernsthaft neu, dass Frau Schwarzer und ihr Blatt an fortgeschrittenem Stallmanismus¹ leiden?

¹ der vergebliche Wunsch, dass Fundamentalfiguren nach mehreren Jahrzehnten mal die Klappe halten, weil ihre Altersdebilität die Bewegung lächerlich macht.
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From Rebis, 21.12.2011, 10:08
Ich war gerade auf der Website der "AG Männer" in der Piratenpartei. Ein Artikel beschäftigt sich mit dem Tabuthema "männliche Opfer von häuslicher Gewalt". Verrückt? Ein anderer berichtet über die Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling, die dieses Amt und ihren Job als Kindergärtnerin verlor, weil sie begann, sich bei ihrer Arbeit außer um Frauen auch ein wenig um Jungen und Männer zu kümmern. Eine Durchgeknallte? Ein dritter Artikel plädiert für die stärkere Integration von Schwulen, Intersexuellen und Transsexuellen in eine geschlechterübergreifende Bewegung. Eine "kranke Idee"?

Wenn die Antwort auf alle drei Fragen "ja" lauten sollte, hätte ich doch gerne eine nähere Begründung als "Die sind alle stockbescheuert".
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From meykosoft, 21.12.2011, 10:11
Zeit für eine kleine Grafik, über einige Bereiche, in denen Männer in unserer Gesellschaft die Erfolgreicheren sind (einigen sicherlich bereits bekannt, anderen vermutlich noch nicht):

http://meykosoft.jimdo.com/anderes/
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From jeo, 21.12.2011, 10:16
Salut,

sehr guter Artikel, sauber gearbeitet.

Ein Problem jedoch: warum wird Gabriele Kämper in diesem Artikel durchweg als "Autor" anstatt als "Autorin" bezeichnet? Das macht den Text leider angreifbarer.

Ansonsten:
Top und vielen Dank.
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From janne, 21.12.2011, 10:19
Wenns nach mir ginge hätte EMMA ja schon seit Jahren den Goldene-Scheuklappen-Award am Bande verliehen bekommen.
Ich begebe mich hier ins Gefilde des zitierenden Hörensagens, aber fielen da nicht mal aus deren Redaktion so tolle Dinge wie 'Wer nicht unserer Meinung ist, ist kein Feminist!" bis hin dazu, man solle alleine auf Grund der Geschlechtszugehörigkeit seine Bundestagswahl-Entscheidung treffen..? (Damit möge wohl bewiesen sein, dass Demokrativerständnis 'von vornerei' schon nicht so gut war/ist ...)
Wo ist da eigentlich der Unterschied, ob ich mir als Frau von Männern anhören muss, wie ich mich als Frau zu verhalten habe, oder von der (weiblichen) Redaktion eines Magazins?
Bin ich eigentlich noch mehr als 'nur Frau'? (Software-Entwicklerin, zum Beispiel ^_-)
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From David, 21.12.2011, 10:21
Okay, an der Stelle des Vorstandes würde ich da zumindest den Presserat einschalten, und ich weiß nicht ob es geht bei Parteien, aber eine Verleumdungsklage wäre auch keine schlechte Idee.
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From bombjack, 21.12.2011, 10:24
a) [...]Der Hinweis mit dem Verkleiden bezieht sich auf Seepiratinnen wie Madame Ching, Marry Read, Anne Bonny, Grace O'Malley. Allerdings ist er in der Satz-Ausführung auch fraglich, weil impliziert wird, dass diesen Frauen der Zugang zu den Seepiraten verwehrt geblieben wenn sie keine Männerkleider getragen hätten; dies ist jedoch umstritten
[...]

Da das historische Personen sind mal in die Runde gefragt....kann jemand in den Frauenkleidern aus dieser Zeit kämpfen oder waren die Männerkleider eher etwas notwendiges um kämpfen zu können als Verkleidung? Außerdem habe ich meine Zweifel of auf einem Schiff zu dieser Zeit es möglich ist "den kleinen Unterschied" so zu verbergen, dass er keinem aus der männlichen Mannschaft auffällt, Privatsphäre gab es ja fast keine....


b) Indirekt zum Artikel selber:
Erinnert mich an ein Vorkommnis was schon einige Jahre her ist....da ich ich in er Kinder-/Jugendarbeit tätig bin, wurde in dem Verein über die Möglichkeit eines Jugendtreffs diskutiert. D.h. das Vereinsheim zu einem Jugendtreff zu machen und damit finanzielle Mittel zu einem Um- bzw. Anbau zu bekommen.
Interessanterweise kam von der Stadt eine Bedingung, wo es hieß dass Mädchen einen eigenen Raum haben müssten um sich zurück zu ziehen können d.h. der Raum wäre für alles männliche Tabu.
An sich kann man dies ja verstehen, nur zum einen gab es die Forderung nicht für das männliche Geschlecht d.h. die Jungs brauchen keinen Raum zu dem Mädchen keinen Zutritt haben und zum anderen in meinen Augen noch krasser war, dass es nichts ausmachen würde, wenn die Mädchen durch den "Bubenraum" in ihr Reich gehen könnten.

Mir haben sich da einige Haare aufgestellt....da mir in Hinterkopf so Sachen wie keiner wird wegen seines Geschlechtes benachteiligt und jeder Mensch ist gleich in Erinnerung kamen.....und ich mich fragte ob den die Jungs nicht auch mal einen Rückzugraum ohne Mädchen brauchen würden?

bombjack
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From Cymaphore, 21.12.2011, 10:31
jeo,

Absicht. Genauso wie man mich als Piratin bezeichnen kann und mich stört das nicht im Geringsten. Für mich, wie für viele andere, spielt der Genitiv _keine_ Rolle bei der Bewertung eines Menschen.

Solange es eine Rolle spielt, solange der Genitiv als wertend wahrgenommen wird, so lange haben wir ein Gender-Problem. Wir müssen endlich aufhören, uns anhand unserer Geschlechter qualitiativ zu bewerten. Ich bin es leid, dass man denkt ich könne irgendwas oder ich könne irgendwas nicht, nur weil ich ein bestimmtes Geschlecht habe.


Ole,

die satirischen Kommentare meinerseits sind glaube ich eindeutig als solche zu erkennen.

Wenn man uns auf der Sachebene kritisiert, gerne auch in harten Worten, dann freut mich das immer. Daraus kann man lernen. Dieser Artikel hat mich (wie alle Piraten) ausschließlich aufgrund meines Geschlechts und meiner Parteizugehörigkeit als üblen Sexisten diskreditiert und da hab ich einfach keine Lust mehr einfach brav ja und danke zu sagen.


Rebis,

ja, auch die AG Männer hat in manchen Punkten recht, genauso wie die EMMA-Feministen in manchen Punkten recht haben. Aber in der Mehrzahl der Forderungen sind beides Extreme die ich für in keiner Weise zielführend halte.

Ich halte von einer Fixierung auf Männerrechte genausowenig wie der Fixierung auf Frauenrechte. Für mich sind Menschen einfach Menschen, mit individuellen Problemen und Bedürfnissen.

Beide Seiten bertreiben eine Dramatisierung und Dogmatik die einer Lösung des Ungleichgewichts nur im Weg stehen kann. Geschlechterbezogene Ungerechtigkeiten sind zu beseitigen, egal welches Geschlecht sie betreffen.
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From Joachim, 21.12.2011, 10:35
Also Gerd Dudenhöfer hat in seinem Comedyprogramm als "Heinz Becker" mal über Alice Schwarzer gesagt: "Die sollte in die Saar springen, dann könnte Sie straffrei abtreiben!"

Wenn es nach Alice Schwarzer geht, hat diese Welt eben nur ein Problem: Männer. Dass es in der Geschichte aber auch weibliche Diktatoren (Nofretete und Cleopatra z.B.) gab, die teilweise wesentlich schlimmer waren als ihre männlichen Kollegen, ist für Frau Schwarzer natürlich auch nicht vorhanden.

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Unterstützer der Piratenpartei, aber eine solche Berichterstattung ist nicht nur unfair sondern ist eine beleidigung aller "guten" Journalisten. Dieser Artikel der EMMA währe sogar für BILD-Verhältnisse zu schlecht!
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From gruselsack, 21.12.2011, 11:14
ich beschwöre das ritual des shitstorms........ EMMA lügt! (ich glaub ich drucke mir und meiner frau so ein t-shirt)
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From Nerell, 21.12.2011, 11:23
Naja, die EMMA hat sich ja schon während der KiPo-Debatte nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Vielleicht sollte ich (weiblich) mir auch endlich mal einen Ruck geben und den Piraten beitreten ...
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From struppi, 21.12.2011, 11:23
Ich hätte den Artikel und die Kommentare gerne gelesen.

Leider ist die Schriftgröße der Seite so klein, dass ich dazu eine Lupe bräuchte. Und erschwerend kommt hinzu, dass sie kaum bedienbar ist und daher auch eine Vergrößerung der Schrift im Browser, keine Besserung bringt
Schade, ich lese an sich gerne :-(
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From Hustenstorch, 21.12.2011, 11:28
EMMA? Liest das wirklich jemand?

Laut Wikipedia haben die eine verbreitete Auflage von 45.003 Exemplaren wovon 43.373 verkauft worden. Wobei die die Daten selber liefern. Man kann die also guten Gewissens runterkorrigieren.

Ich kenne niemanden, der dieses Blatt liest. Und ich kenne nicht eine Frau egal welchen Alters, die der Meinung ist, daß von Alice Schwarzer irgendein sinnvoller Input für unsere Gesellschaft kommt.
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From Henry, 21.12.2011, 11:49
Da würde ich sagen, einfach mal den Medienanwalt "Höcker" aktivieren, der wird seine helle Freude daran finden. Da klingelt die Kasse.
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From Gaston, 21.12.2011, 11:59
Im Prinzip machst du doch gerade genau die Erfahrung mit Feministinnen, die Männerrechtler längst hinter sich haben: Die Feministinnen wollen nicht reden, nicht argumentieren, sie wollen keine Gleichberechtigung, sondern Deutungshoheit und Privilegierung. Und jetzt bist du verzweifelt, weil du es nicht fassen kannst, dass du mit seinen ach so guten Argumenten nicht durchkommst, obwohl man dir doch ständig erzählt hat, wie dialog- und konsensorientiert Feministinnen doch wären. Den Männerrechtlern geht es genauso.

Als die Piratenpartei noch erfolglos war, hat sich keine Feministin für den Laden interessiert. Es waren alles männliche Nerds, die das aufgebaut haben. Jetzt wo es etwas zu verteilen gibt, geht das Geschrei los. Und da eurer Generation von klein auf Schuldgefühle gegenüber Frauen beigebracht worden sind, seid ihr so willfährig, sie politisch sogar noch zu bevorzugen – und bekommt es nicht auf die Kette, dass das feministische Geschreie danach nicht leiser wird, sondern nur noch lauter. Eure Vorstellung, es würde Ruhe einkehren, nachdem ihr bewiesen habt, Frauen nicht zu diskriminieren, sondern sogar zu bevorteiligen, und Anliegen von Männern als "irre" beiseite wischt, ist naiv. Es gibt Ämter und Einfluss zu verteilen, darum geht es.

Mit euch Piraten springen Feministinnen momentan genau so um wie du und deine Kumpels deiner Darstellung nach mit Männerrechtlern umspringt. Instant karma's gonna get you. :-)
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From Tadi, 21.12.2011, 12:09
@Cymaphore: Du hast in der Antwort zu 'jeo' den Begriffe "Genitiv" (zweiter Fall in der dt. Sprache http://de.wikipedia.org/wiki/Genitiv) statt "Genus" (grammatisches Geschlecht http://de.wikipedia.org/wiki/Genus) verwendet. Deine Aussage wird richtig, wenn überall in der Antwort Genitiv mit Genus ersetzt wird.
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From struppi, 21.12.2011, 12:21
Danke für den Link ohne CSS (hätte ich auch selber drauf kommen können, Firefox bietet das im Menü Ansicht auch an)

Ich würde das ähnlich sehen, wie Hustenstorch: ignorieren!

Ausserdem muss man als Partei aufpassen, sich nicht in die Diskussionsfalle zu begeben. 9% wählen laut neusten Umfragen die Piraten, d.h. aber 91% finden sie vermutlich schlimm (zu denen gehöre ich auch).

Wenn ihr anfangt euch Gedanken um diese 91% zu machen, werdet ihr eine Weichspüler-Partei, wie die Grünen, die schon lange Abschied von ihren früheren Zielen genommen haben.

Oder anders ausgedrückt, ich würde als Pirat versuchen eure Radikalität zu bewahren. Denn ihr seit den 9%, die euch vielleicht wählen verpflichtet, nicht den 91% die euch kritisieren.

Zumal diese überraschenden Erfolge auch gezeigt haben, dass eure Positionen durchaus auf Zustimmung treffen.

Mehr Sorge als die Frauenquote würde ich mir um die Inhalte machen. Mir persönlich gefallen die Aussagen der politischen Piratenspitze überhaupt nicht. Man merkt ihnen an, dass sie z.T. wenig Ahnung haben, von dem was sie sagen. Selbst bei Themen, wie z.b. die ihr im Artikel erwähnte Zensursula Debatte.
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From Nix postgender, 21.12.2011, 12:52
Ja, diesen Artikel sollte man ausdrucken und an alle großen Zeitungen zum Abdruck verteilen. Inclusive der entlarvenden Kommentare versteht sich. Eine bessere beweisführende Unterstützung für den besprochenen EMMA-Artikel kanns ja gar nicht geben. ;-) Sehr aufgescheucht und unlocker das alles. Sehr unsachlich, unreflektiert, undifferenziert, unqualifiziert. Dieser Vorurteilsstich geht an euch, eindeutig!

Denn, Jungs und Mädels, ihr führt euch hier selber vor, echt! Ihr seid nämlich alles andere als post-gender sondern sowas von prä-gender. Habt die Geschlechterdebatte nicht überwunden weil transformiert, sondern noch weit vor euch. Das wird noch ein harter Weg, für euch, für die, die euch sensibilisieren und aufklären und vor allem für die Frauen unter euch, die ihre Erfahrungen schon noch machen werden (und, naiv wie sie sind, dabei auf die Schnauze fallen werden).

Ihr solltet euch vielleicht mal ein paar Stunden ehrlich mit (der Geschichte des) Feminismus beschäftigen um mitreden zu können. Um auch Argumente und Gedankengänge nachvollziehen zu können. Oder vielleicht mal eine einzige EMMA ganz vorurteilsfrei lesen. (um das PorNo-Anliegen z.B. richtig verstehen zu können und nicht nur durch die eigene Brille zu sehen). Dann bräuchtet ihr auch nicht mehr so flache althergebrachte und längst überholte Klischees zu bedienen. Und sie nicht (euch selbst lächerlichmachend) der Gegenseite zu unterstellen.

Schiff ahoi!
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From Cymaphore, 21.12.2011, 13:01
Nix postgender,

aha. Besuch doch mal den Piraten-Treff / Stammtisch in Deiner nähe. Sprich persönlich mit Piraten. Und dann bilde Dir ein Urteil darüber, ob wir nun Sexisten sind, wie Du das m.E. in deiner Aussage implizierst, oder ob an meiner Kritik an der EMMA-Berichterstattung tatsächlich was dran ist. Wenn Du mir sagst wo Du ungefähr wonst, sag ich Dir wann und wo da was stattfindet.

> Oder vielleicht mal eine einzige EMMA ganz vorurteilsfrei lesen.

Ich bin regelmäßiger EMMA-Leser. Ich möchte stets alle Seiten verstehen. Einige Punkte sind richtig und gut, anderes dagegen einfach nur falsch.

Welchen Klischees habe ich mich in meinem Beitrag bedient? Und viel wichtiger: Welchen Klischees über die Piraten hat sich denn der EMMA-Artikel bedient?
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From Silava, 21.12.2011, 13:37
@Cymaphore: Gut gemeint, aber leider ein vergeblicher Versuch. Trolle gibt es nur in Foren. Im real life kommen die quasi nicht vor. Mehr als ominöse Andeutungen und Beleidigung der weiblichen Piraten sind von der Seite nicht zu erwarten.
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From macsash, 21.12.2011, 13:41
@nixpostgender:
Ich lese in Ihrem Post kein einziges Argument.
Im Gegenteil. Was Sie Cymaphore vorwerfen, (unsachlich, unreflektiert, undifferenziert, unqualifiziert etc.), trifft allein auf Ihren Post zu.

Durch den EMMA Artikel fühlen sich zurecht Mitglieder der Piraten falsch dargestellt und die Partei in ihrer Gesamtheit komplett falsch refektiert.

Sie empfehlen die Geschichte des Feminismus? Wie wäre es denn mal mit dem aktuellen Zustand des Feminismus!? Da sind viele (unter anderem die Piratenpartei) weiter als die EMMA und ihre unsägliche Frau Schwarzer, die heute die gleichen Geschlechterkampf-Parolen platziert wie in den 70ern aber andererseits halbnackte Frauen auf dem aktuellen Titel hat, wofür sie in den 80ern den Stern verklagt hat.
Sie empfehlen vorurteilsfreies Lesen? Wie wäre es mit vorurteilsfreiem Schreiben!?

Inzwischen ist m. E. weder EMMA noch ihre Chefredakteurin ernst zu nehmen. Und aufgescheucht und unlocker nur noch ihre Sympathisanten.

Ahoi.
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From JensE, 21.12.2011, 13:46
@Nix postgender

Du scheinst des Lesens nicht wirklich mächtig zu sein, wenn Du den Blog-Beitrag so sinnentstellend verstehst.

Da gibt es bestimmt noch ein paar feministische VHS-Lesekurse für Dich, damit du dieses Defizit ausgleiche kannst. :o)

Gutes gelingen
JensE
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From Chr.Gropper, 21.12.2011, 14:29
Gute Antwort auf die EMMA, aber muss das Pädophilenbashing denn unbedingt sein? Eine pädophile sexuelle Orientierung macht einen Menschen nicht zum Verbrecher, das sollte jetzt so langsam mal klar sein und nur weil man diesen Fakt akzeptiert, ist man ja auch noch kein Kinderporno-Unterstützer. Die Anonymous-Aktion gegen legale Selbsthilfeforen war außerdem ultrapeinlich und saudoof.
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From Swenske, 21.12.2011, 14:44
Ist ja wirklich allerliebst wie enttäuscht der Autor von der pösen, pösen EMMA ist.

Daß die EMMA vom Niveau her noch weit, weit unter der BILD rangiert ist dem Autor also erst anhand eines Berichts über die Piraten aufgefallen? Autsch!
Seine (zwar berechtigte) Empörung über die Schmähkritik der EMMA an den Piraten hält ihn dann aber nicht davon ab selbst zu dieser zu greifen indem er einen Teil der Piraten(-Unterstützer) als "Spinner mit kranken Ideen" bezeichnet.

Ich war Mitinitiator der "AG Männer" und auch wenn ich zugeben muß, daß es innerhalb der Maskulistenszene eine Menge Leute gibt, deren rechte und rückwärtsgewandte Ansichten ich zutiefst ablehne würde ich sie dennoch nie schmähen. Daß es diese Leute gibt ändet aber nichts daran, daß auch Jungen & Männer auf vielfältige Weise diskriminiert werden (Bewertung schulischer Leistungen, Sorge- und Umgangsrecht. Unterhalt, Gesundheitsvorsorge - um nur ein paar Stichworte zu nennen).

Nur nebenbei bemerkt - das Beispiel von wegen "EMMA & die Vernichtung der Männer" ist ein ziemlich schlechtes, denn es entspricht leider den Tatsachen, daß die EMMA und ihre Macherin A. Schwarzer ganz begeistert sind von Valerie Solanas, der Autorin des "Manifests zur Vernichtung der Männer".
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From Frauenmöger, 21.12.2011, 15:02
was für ein extremistischer verein. als frau würde ich mich schämen, dass man mein geschlecht auf solch schlechte, kranke weise zu vertreten versucht.
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From Kommentator, 21.12.2011, 18:06
EMMA und Alice Schwarzer haben in finsterer Zeit* tatsächlich notwendige, tfür manche Frauen sogar überlebensnotwendige Impulse gegeben und in "ihren" Spezialgebieten wichtige Erfolge erstritten und erkämpft, gegen mitunter üble und leider oft genug auch übelste Widerstände - das sollte man nicht unterschätzen, das sind reale Verdienste, die in die Gegenwart und in die Zukunft fortdauern.

Der Blick in die verdienstreiche Vergangenheit ist aber keine Entschuldigung für Entgleisungen in der Gegenwart, kann es nicht sein - das gilt für alle (im engeren und im weiteren Sinne) "politische" und "politisierende" Publikationen und Organisationen, on- und offline, da gibt es viele solcher Wandlungen im Laufe der Zeit (siehe Joschka Fischers Grüne). Piraten, obacht: Jeder glanzvollen Jugend folgt ein langer Abstieg in die Altersdemenz :)

Schade, EMMA, einen guten Artikel mit vernünftigen Recherchen unterlegen, daraus dann harte Fakten und noch härtere Forderungen extrahieren: Das war mal Deine Stärke, und eine wichtige Stärke dazu. In diesem Fall ist das offensichtlich nicht passiert. Schade, wirklich.


*Meine Mutter hat erlebt und ihren drei Söhnen ihre Erlebnisse nie vorenthalten: Alleinerziehend, berufstätig, intelligent und selbstbewußt, und das mit drei "Bälgern", und das in den 60er und 70er Jahren - man mag kaum glauben, wie sch.... (sorry) sie oft behandelt und runtergemacht wurde, privat, beruflich, gesellschaftlich, weil sie "so eine Frau war" - und niemand drumherum ("feine Gesellschaft") fand was falsch an dem BS, der ihr angetan wurde, das war "normal", man muss die Geschichten aus erster Hand hören, um sie trotzdem nicht glauben zu wollen. Was "damals" tägliche harte, teilweise widerliche Realität war, haben EMMA und andere kluge Stimmen (meine ich ernst) aufgegriffen, thematisiert und tatsächlich teilweise geändert - "meine" Zeitzeugin ist immer noch dankbar dafür, auch wenn es für sie viel zu oft viel zu spät kam. Ihre Wunden aus der Zeit verheilen nicht mehr, leider.
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From Bernhard, 21.12.2011, 18:14
Eigentlich müsste man Frau Kämper und ihr Käseblatt wegen Verleumdung bzw. übler Nachrede verklagen, je nachdem was juristisch passender ist. Was käme denn als nächstes: die Industrie diskreditieren, weils so wenige Schlosserinnen gibt?
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From Altfeministin, 21.12.2011, 20:14
Die Polemik der EMMA hat mich schon in den 70er Jahren angeödet (weswegen ich lieber die Konkurrentin "Courage" las). EMMA hat heute zwar den Anspruch, die einzig wahre Stimme der Feministinnen zu sein, aber das war sie nie und das wird sie auch nie sein.
EMMA ist doof! (Machen das die Kids noch, diesen Kreis um die zwei oo und dann Nase und Mund dazu?)
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From Jan Dark, 21.12.2011, 21:31
Die EMMA hatte schon immer Hass auf das Internet. Siehe z.B.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emma_%28Zeitschrift%29#Usenet-Kampagne_1991.2F92

Die sind halt bei der EMMA immer der Zeit hinterher. Während man früher die Meinung vertrat, dass Internet sei nur dazu, Professoren kostenlose Onaniervorlagen zu verschaffen, ist man heute selbst im Internet vertreten.

EMMA ist grottig altbacken, verklemmt und realitätsfern.
[ Link ]
From Joe, 21.12.2011, 21:45
Die einzig wahre Antwort an Emma kommt vom Dude:
"Yeah well, that's just like, you know, your opinion, man.."
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From grafkoks2002, 21.12.2011, 23:05
Gott, regt euch doch nicht über diese Scheiße auf, macht es wie PD Barnum: "Es ist mir egal, was Sie über mich schreiben, hauptsache, Sie schreiben meinen Namen richtig."

Wer den Blödsinn glaubt, dem ist eh nicht zu helfen. Also: Wen juckt es?
[ Link ]
From Uli e., 21.12.2011, 23:14
Toleranz ist eine Tugend!
[ Link ]
From G.B., 21.12.2011, 23:28
Und hier die emailadresse um der Redaktion einen freundlichen Leserbrief zu schreiben:

redaktion@emma.de

;)

Beste Grüße,

GB
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From Shanna, 22.12.2011, 08:24
Die EMMA ist mir schon lange ein Dorn im Auge...

Ich kann dazu nur sagen: Ich bin eine Frau, ich bin Mitglied der Piratenpartei und ich habe mich bisher sehr willkommen gefühlt! :)
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From Tom, 22.12.2011, 10:16
Was erwartet ihr denn von "Kampf-Emanzen"?
Ich habe schon einen Rüffel von der Frauenbeauftragten in unserem Landkreis dafür bekommen, dass auf meinem in der Zeitung veröffentlichtem Startfoto eines Stadtlaufes deutlich mehr Männer als Frauen zu sehen waren.
Die haben manchmal eben den Schuss nicht gehört.
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From Miriam, 22.12.2011, 14:26
Seit Alice Schwarzer Werbung für die Bild Zeitung macht, die an Menschenverachtung im Allgemeinen und Frauenverachtung im speziellen nicht zu überbieten ist, hat sie in meinen Augen ohnehin endgültg an Glaubwürdigkeit verloren.
Schon der unmögliche Umgang mit der vorrübergehenden Chefredakteurin Lisa Ortgies zeigte einen bedauerlichen Verlust an Anstand und Integrität.

Leider ruiniert sie damit aber auch den Ruf der EMMA als feministische Zeitschrift zu einer Zeit, als Frauen ohne die Erlaubnis Ihrer Ehemänner weder arbeiten noch ein eigenes Konto eröffnen durften.
Sie spielt damit allen Kritikern von damals und heute in die Hände, die der Meinung sind Gleichbereichtigung und Gleichstellung sind erreicht und Feminismus wäre ein Anachronismus . . .
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From Musenrössle, 22.12.2011, 19:36
OMG!
Die Piraten als antifeministische maskulinistische porno-killerspiel-amoklaufende Nazi-Kommunisten. ;-)
Da wurde wirklich kein plattes Vorurteil ausgelassen.
Das Einzige was ich zur Entschuldigung der Dame sagen kann ist, daß es bei Journalisten leider absolut üblich ist schlecht zu recherchieren und dann Artikel zusammenschreiben bei denen sich jedem der Ahnung von der Sache hat die Haare zu berge stehen.
Das fällt uns nur meisstens nicht auf, weil wir in der Regel nicht selbst betroffen oder fachkundig sind und uns darum nicht gut genug auskennen um die ganzen Fehler in den Artikel zu bemerken.
Ich bin keine Piratin, aber bei dem Artikel müsste ich ja fast aus Solidarität den Piraten beitreten. ;-)
So und jetzt gehe ich mich erstmal eine Runde für dessen Autorin fremschämen. ;-)
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From TC, 23.12.2011, 01:06
Was ist denn ein brennendes Heft von Emma gegen die Kohle die unsere Banker verbrannt haben? Es ist doch typisch deutsch, gleich wieder Vergleiche mit 33-45 zu ziehen, sind denn brennende Fahnen besser? Emma hat sicherlich viel für die Emanzipation getan, aber Sie verkommt zum Boulevard (Kachelmann, Piraten...) Aber vielleicht tun sich Emma und die Piraten mal zusammen und untersuchen die Rolle der Frauen in der rechten Szene...
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From kitty, 23.12.2011, 01:09
Die EMMA hat mit Feminismus so viel gemein, wie PETA mit Tierschutz.
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From P, 23.12.2011, 15:10
Die GEMA ist mir auch schon lange ein Dorn im Auge. Abgesehen davon ist die Argumentation hier ziemlich abendteuerlich...
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From Andreas Kemper, 23.12.2011, 16:27
Die Männer-AG hat keinen Einfluss in der Piraten-Partei?

http://dishwasher.blogsport.de/2011/03/31/jungenbenachteiligung-super-gau-bei-der-piratenpartei/
[ Link ]
From Cymaphore, 23.12.2011, 18:21
Andreas Kemper,

repräsentativ für die Partei? Ich glaube ja nicht. Wie gesagt, ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der die gut findet.
[ Link ]
From sabine, 24.12.2011, 00:49
Verplemperte Energie.
Presse ist auch krass .Das ist ihr Job.Pressefreiheit ist ein Wert,dem man u.U. nicht gern jedem zugesteht.Vor allem wenn man sich selbst zu Betroffenen macht bzw machen lässt.
Warum man nun ausgerechnet der Emma zürnt,ihr überhaupt soviel Aufmerksamkeit schenkt,wundert mich.Presse wimmelt nur so von Verzerrungen aller Art.
Piraten sollten sich nicht von Ausfällen gegen sie beeindrucken lassen!
Es ist wie Domino: riskiert weitere Schlagzeilen und die Empörung darüber verstärkt nur die Reaktionen und schafft somit eine immer breitere Öffentlichkeit . Und die ist nicht immer voller Verständnis für das Piratige,sondern fremdelt.

Emma bedient nur eine Nische.

Alice hat einiges bewegt,aber ihre beste Zeit ist vorbei.
Live and let die.
Diskutiert lieber miteinander und laßt es nicht zu, daß Differenzen durch solche Aktionen noch tiefer werden.
[ Link ]
From sabine, 24.12.2011, 00:59
Konstruktive Kritik von der Presse zu erwarten ist wishful thinking.
[ Link ]
From muh, 27.12.2011, 12:54
Da haben alle anderen Parteien und deren Anhänger Angst, dass der Erfolg der Piraten anhält und sie viele Stimmen abgeben müssen. Ein guter Grund um richtig Stimmung gegen die Piraten zu machen.
[ Link ]
From Isquierda, 27.12.2011, 16:41
Pirat(in) Cymaphore meutert:"Ich bin es leid, dass man denkt ich könne irgendwas oder ich könne irgendwas nicht, nur weil ich ein bestimmtes Geschlecht habe."

In vollbezahlten Mutterschutz gehen wird "sie" aber trotzdem nicht.

;-)
[ Link ]
From Andreas, 27.12.2011, 17:19
Ich gebe zu ich habe mich mit der AG-Männer schon lange nicht mehr beschäftigt, fand es damals aber sehr gut, dass sich politich auch mal mit Diskrimminierungen von Männern beschäftigt wird, die bis auf die Wehrpflicht nach wie vor nachweislich vorhanden sind. Soweit ich die Leute "kennengelernt"habe, sind es überwiegend auch keine kranken Spinner sondern Menschen denen schwer übel mitgespielt wurde, Traumatisierte halt. Nun ja, das nur am Rande.

Ich hab naiverweise 2 mal die Piraten gewählt: 1mal beid er Europawahl und dann noch bei der NRW-Wahl (bei der BT-wahl ging es aufgrund eines Umzuges nicht, wegen "6 Monatssperre"). Ich spielte sogar mit dem Gedanken zu spenden oder gar einzutreten. Was mich dann u.a. davon abhielt (hatte noch ein paar eigene Probleme und Fehler z.B. Faulheit), waren einmal eine PP-Rückgratlosigkeit (die hauptsächlich) zum ersten mal bemerkt nach einem Inteview bei der JF und das Thema Frauen, was hier jetzt Thema ist.

Ich rechne es zwar der Partei hoch an das es bei Euch keine Quote gibt, das ihr unsere Sprache nicht verhonepipelt und auch sonst erstaunlich nomal seid, nur ich hab nicht verstanden warum es so wichtig sein soll, dass der Frauenanteil bei Euch steigt. Ich persönlich wähle ein Partei aus zwei Gründen:1. Das sie in meinen Augen gute Ideen bzgl. aktueller und zukünftiger Probleme, Sorgen Nöte und Ängste hat und 2. Diese nach der Wahl auch wirklich durchsetzen will. Meiner unwichtigen Meinung nach sollten das die Hauptgründe für eine Stimme sein. Wie hoch da der Anteil von Frauen, Ossis, Ausländer, Rentnern und so weiter ist ist mir dabei sch...egal. Welchen Sinn hat es also sich unbedingt für irgendeine Gruppe attraktiver zu machen? Wählt mich, ich bin inhaltslos aber attraktiv oder wie? Da könnt ihr doch gleich mit den Grünen fusionieren.

Ich hoffe die PP verklagt die Autorin oder die Emma, denn dieser Artikel soweit ich ihn lesen konnte strotzt nur so vor Verleumdungen und Beleidigungen. Ich bin nur ein! pot. Wähler, d.h. ihr seid nicht wirklich auf mich angewiesen, aber wenn ihr meine Stimme noch mal wollt dann will ich Rückgrat sehen. Wie soll ich Euch Rückgrat bei euren politischen Zielen zutrauen wenn ihr schon den Schanz einzieht wenn man Euch und eurer Klientel offenkundig unrecht antut?
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From RBM, 31.12.2011, 00:14
Alice Schwarzer ist eine tyrannische, despotische Demagogin, die ihren Laden wie ein/e Diktator/in führt. Sie ist es, die denkt, dass alle Frauen schwach sind und ihrer Hilfe bedürfen. Diese Frau verfügt lediglich über "gefühltes" Wissen. Sie ist der reinste Troll und kein Mensch mit Verstand sollte sich mit der abgeben bzw. beschäftigen. Dieser Mensch schadet dem Feminismus nur und versucht fortwährend Gift zu verspritzen- das ist bei der pathologisch. Die ist krank und das einzige was bei einem Vergleich ihrer Person mit Goebbels hinken würde wäre sein kaputtes Bein.

Ignoriert diesen Menschen.
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From es besteht also Hoffnung, 31.12.2011, 18:52
..auf eine differenziertere, klischeefreiere, kenntnisreichere, weniger beleidigte, souveränere Debatte (auf PiratINNen-Seite)

http://kegelklub.wordpress.com/2011/11/04/eichhornchendebatten-howto-oder-hausaufgaben-fur-den-bundesparteitag-beta/

Puh!
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From Aventin, 16.11.2012, 14:21
Kann das sein, das Du Feminist bist?
Warum macht Du eigentlich die AG Männer madig?
Was soll das?

Aber davon ab, wie konntest Du 2011 schon wissen
was im "Winter 2012" geschrieben würde?

Du nennst 2011 eine angeblich "(Winter 2012)"
Ausgabe der EMMA aktuell?
Ich würde sagen das ist hyperaktuell!
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From illuminati, 26.08.2014, 16:59
Einfachste Schritt, um Vollmitglied werden
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From illuminati reign, 22.09.2014, 11:40
Herzlichen Glückwunsch! Sie sind eingeladen worden, an die Illuminaten! Ruhm, den wir hier sprechen, Reichtum gehört uns, macht gehört uns. begleiten Sie die großen Illuminaten um Ihre Ziele im Leben zu erreichen. lassen Sie niemals diese Gelegenheit Sie vorbeigehen. Wenn du es wünschst, berühmt zu werden Sie noch heute Mitglied der ILLUMINATI, und den Unterschied sehen. wenden Sie für weitere Informationen sich an secure.illuminati000@gmail.com oder besuchen Sie uns auf unserer Facebook-Adresse auf ILLUMINATI REIGNS. Rufen Sie unsere Hotline +16197980204 oder +2348137281081 für weitere Informationen.
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